Fußball, Fußball, Fußball – und sonst gar nichts!

Ein spannendes und witziges Fußballabenteuer, geschrieben mit viel Herz für Jungen!

Fußballspielen am Strand

Text: Ralf Ruhl | EM-Special »rund & kantig«
Foto: maximka11, photocase.de

 
Philip will »Der beste Fußballer aller Zeiten« werden, wie der Titel dieses Kinderbuchs von Katja Alves ankündigt. Aber wie kann das gelingen, wenn die alleinerziehende Mutter ihn partout nicht beim Verein anmelden will? Mit Hilfe der Freunde und einem knallharten Trainingsplan muss das doch irgendwie möglich sein …

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Die Angst zum Freund machen

Angst ist richtig übel. Am allerübelsten ist Angst im Dunkeln. Aber wie Orion, der kleine Held der Geschichte, diese Angst zu seinem Freund macht, ist wirklich außergewöhnlich.

Junge im Lichtschatten einer Jalousie

Text: Ralf Ruhl
Foto: Elisabeth Bergdolt, photocase.de

 
Mama hat keine Ahnung, also von den Dingen, vor denen Orion Angst hat. Wie Spinnen, Gewitter, Monster, das Weltall, Mädchen, der Kleiderschrank. »Blühende Fantasie«, sagt Mama. Davor müsse man ja nun wirklich keine Angst haben. Hat Orion aber doch, und da nützt so ein Gerede rein gar nichts … »Orion und das Dunkel« ist ein witziges, wunderbar illustriertes Bilderbuch von Emma Yarlett für Kinder ab 3 Jahre.

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Die Einsamkeit des Anglers

Man(n) kann einen schweren Fehler machen, ja. Doch dann muss man alles daransetzen, ihn zu korrigieren zu versuchen. Wenn nicht, wird es bitter.

Mensch mit Fangnetz und Tauchhelm steht im Fluss

Text: Frank Keil
Foto: Seleneos, photocase.de

 
Männerbuch der Woche, 20te KW. – Matthias Jügler erzählt in »Maifliegenzeit« von einem grund-verzweifelten Angler, der mit dem Sprechen und Offenlegen ringt.

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Der ganz große Fußballtraum

Einmal zum Probetraining bei einem großen Verein eingeladen werden – kann dieser Traum für einen Einwandererjungen wahr werden? Bei all den rassistischen Vorurteilen und sozialen Ausgrenzungen?

zwei Jungen spielen Fußball

Text: Ralf Ruhl | EM-Special »rund & kantig«
Foto: Karlsbart, photocase.de

 
Den ganzen Abend in der Frittenbude seines Vaters stehen, das nervt Kian gewaltig. Nicht nur der Mief des Fettes. Oder die blöden Sprüche der Kids aus der Schule. Vor allem nervt es, dass er nur einmal in der Woche zum Fußballtraining darf. Zusätzlich am Wochenende zu den Spielen. »Das reicht«, meint sein Vater. Und verweist darauf, dass schließlich seine Pommes mit Currysoße die ganze Familie ernähren, und das nicht nur wortwörtlich … – »Kian geht aufs Ganze!« von Bali Rai ist weit mehr als eine klassische Fußballgeschichte!

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Lottoglück Finnland

Wie will ich leben und wo ist mein Platz? Wie muss ich leben, weil es nun mal mein Leben ist? Und dann ist da noch die Frage, nach dem eigenen Lebensraum, den man sich nimmt.

Mann mit Rad und Schirm in einer albanischen Stadt

Text: Frank Keil
Foto: myn, photocase.de

 
Männerbuch der Woche, 18te KW. – Pajtim Statovci erzählt in »Meine Katze Jugoslawien« vom Aufeinanderprallen und Auseinanderbrechen verschiedener Daseinswelten, wo man doch nur für sich sein Leben gestalten und glücklich sein möchte.

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Der Sohn als Herausforderung

Wird es ein Mädchen? Oder wird es ein Junge? Das ist nicht egal, gerade wenn man sich alle Mühe gibt, dass es egal sein soll.

Kleiner Junge auf dem Arm seiner Mutter

Text: Frank Keil
Foto: tschanga, photocase.de (Symbolbild)

 
Männerbuch der Woche, 16te KW. – Shila Behjat streitet sich in ihrem klugen Buch »Söhne grossziehen als Feministin« mit sich selbst.

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»Wenn aus Söhnen Männer werden – die Pubertät überstehen«

Online-Kongress mit 33 themenverwandten Interviews vom 20.-30. März 2024

Jugendlicher mit Hoodie

Text: Alexander Bentheim (Redaktion)
Foto: yeshil, photocase.de

 
Ein Online-Kongress mit verschiedenen Speaker*innen zum Themenkomplex »Jungen-Pubertät-Adoleszenz-Persönlichkeit-Entwicklung-Erwachsenwerden« findet seit dem 20.3. und noch bis zum 30.3. statt.
Selbstbewusst angekündigt als »Der Rettungsanker für verzweifelte Eltern von genervten Jungs«, gibt es an 11 aufeinanderfolgenden Tagen Interviews von 33 Coaches, Pädagog*innen, Trainer*innen, Entwicklungsforscher*innen, von denen einer auch der Initiations-Mentor, WalkAway-Leiter und Autor Peter Maier ist; über seine persönlichen und pädagogischen Zugänge hatte er im November im MännerWege Fragebogen berichtet. Sein Beitrag am Mittwoch, 27. März, unter dem Titel »WalkAway – Initiation ins Leben. Jugendliche auf dem Weg zu sich selbst« sind Antworten u.a. auf die Frage, was Medienflucht und illegale Autorennen mit fehlender Initiation zu tun haben.
So, wie sein Interview am Tag der Freischaltung ganztägig kostenfrei zu sehen und zu hören ist, verhält es sich auch mit allen anderen Interviews (darunter Prof. Gerald Hüther, John Aigner, Dr. Jan-Uwe Rogge), zu denen eine umfassende Übersicht mit Programm und näheren Details Auskunft gibt.
Will man auf alle Interviews dauerhaft Zugriff haben, so werden dafür Kosten erhoben, die bei der Dresdner Organisatorin und Interviewerin Franziska von Oppen per Mail zu erfragen sind.

Wenn David nur noch Jude ist

Wer anders ist, das bestimmen die anderen. Das muss der 13-jährige David erfahren, als er sich eher zufällig als Jude outet. Chaos, Liebe, Gewalt, Verrat und Freundschaft – dieser Roman hat alle Zutaten, die ein gutes Jugendbuch braucht. Ein gutes? Mehr als das!

Jugendlicher mit Pfeife hinterm Haus

Text: Ralf Ruhl
Foto: norndara, photocase.de (Symbolbild)

 
David ist Jude. Weiß aber keiner. Also seine Eltern und seine Schwester natürlich, aber niemand in der Schule. Sieht man ja auch niemandem an, ob er arm ist, Krebs hat, gut in Mathe ist oder eben Jude ist. Das will David auch so. Er will nicht angeglotzt werden, angesprochen auf etwas, das für ihn völlig normal und somit gar nicht so wichtig ist, nicht angefeindet werden – und vor allem will er nicht allein sein. Sondern dazugehören. Wie alle pubertierenden Jungen … Danny Wattin’s »Davids Dilemma« ist das Beste, das ich seit Jahren zum Thema Antisemitismus gelesen habe!

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Jugend forscht!

Neugier geweckt. Studium der Chemie oder Wasserwirtschaft folgt später.

Text und Foto: Alexander Bentheim
Reihe »Bilder und ihre Geschichte«, #21


Spaziergang mit Freunden durch Hamburg-Altona, Sommer 2007, die Kamera liegt locker in der Hand. Wir biegen um eine Ecke, vor uns diese Szene. Jetzt nicht lange zögern, das kenne ich schon, Kamera hoch, kein Justieren von Brennweite oder Belichtungszeit, einfach auslösen, vielleicht habe ich Glück. Der Junge ist auch nicht sofort erkennbar, und das ist gut so.
Eine Sekunde später ist die Szene vorbei. Der Vater hatte den Jungen gerufen, der sich erhob, umdrehte und ihm nachlief. Der Fotograf hinterher.
»Darf dieses Bild veröffentlicht werden?« Der Vater runzelt die Stirn, das sei doch kein richtiges Foto, da sei doch nichts zu erkennen (er hat offenbar andere Vorstellungen von einem interessanten Bild), murmelt dann ein »Okay«. Er sei jedoch in Eile, ein Geschäft schließe gleich, Adressen können also nicht mehr getauscht werden. Ich bleibe zurück mit einem Foto, das zu einem meiner Lieblingsbilder werden wird.



Reihe »Bilder und ihre Geschichte/n«
#20 | Alexander Bentheim | Ursula Schäfer | Manfred »Doci« Flucht | Andreas Kleve, Neugieriges Spielen mit Images
#19 | Alexander Bentheim, Eine Frage der Perspektive
#18 | Ina Buskens, »Männer mögen es, wenn sie etwas härter dargestellt werden, als sie in Wirklichkeit sind.«
#17 | Alexander Bentheim, Zeitenwende / Beleidigungen in der Postmoderne
#16 | Frank Keil, Warten auf den nächsten Zug
#15 | Alexander Bentheim, Im Bistro am Ölberg
#14 | Alexander Bentheim, »Riskanter, als Aktien zu haben …«
#13 | Rolf Lüüs, Geschenkte Momente
#12 | Christian Thiel, Ein Augenblick der Ruhe und Verbundenheit
#11 | Tom Focke, Berliner Trompeten
#10 | Kerstin Maier, 9 Tage Glück / Familiensachen
#09 | Jo Fröhner, Rollentausch am Arbeitsplatz / Wenn Männer Männer pflegen
#08 | Kerstin Maier, Roadmovie / Männersachen
#07 | Caio Jacques, Von Luis zu Mina / Eine Reise zwischen den Geschlechtern
#06 | Alexander Bentheim und Frank Keil, Stephen Sondheim’s Musical »Assassins«
#05 | Soumita Bhattacharya, Mandeep Raikhy’s »A MALE ANT HAS STRAIGHT ANTENNAE«
#04 | Gilles Soubeyrand, Portraits und ein Interview
#03 | Jens Kuhn, Fotografische Männergeschichten und ein Interview
#02 | Kerstin Maier, 11 Freunde
#01 | Sebastian Ansorge, malender Kreativitätsbegleiter

Trauer in Venedig

Was, wenn einem klar wird, dass das eigene Leben endlich ist und das der heutigen Welt noch dazu? Oder hat das nichts miteinander zu tun?

Venedig am Abend mit Gondeln

Text: Frank Keil
Foto: 50Centimos, photocase.de

 
Männerbuch der Woche, 4te KW. – Daniel Schreiber widmet sich in seinem Essay »Die Zeit der Verluste« so gekonnt wie berührend dem Zusammenspiel wie Gegensatz von privater und gesellschaftlicher Trauer.

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