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»Er war ja ein kränkliches Kind«

Ein Traum, den sich Vater und Sohn erfüllen: zusammen auf der Bühne stehen und die eigene Geschichte spielen.

Vtaer und Sohn auf der Bühne

Frank Keil

Im Hamburger LICHTHOF Theater bietet der Schauspieler Christoph Jöde mit seinem Stück »Söhne« (in noch verbleibenden drei Aufführungen am kommenden Wochenende) einen so klugen wie bewegenden Einblick in die Welt von Vätern und Söhnen, biografische Erdung inklusive. Was ein Glück, was für ein Geschenk, an dem wir da teilhaben können. Was auch für eine Arbeit, die geleistet wurde und gerade geleistet wird, während wir zuschauen und während wir lachen und kichern und immer wieder auch tief ergriffen sind. (Foto © Christoph Jöde)

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Oh, ihr Götter!

Im Norden nichts Neues – immer noch nur Kampf und Heldentum in Odin’s Gang

Götterfigur im Lieferwagen

Ralf Ruhl

Nordische Göttersagen erfreuen sich immer noch und immer wieder großer Beliebtheit. Die »Thor«-Filmreihe ist nur ein Beispiel, auch im Jugendbuchbereich gibt es stetig Neuauflagen. Aber was macht Protagonisten wie zum Beispiel die Asen, diese brutalen Schläger, so attraktiv? Welche
Geschlechterbilder werden da ständig bedient? Und warum eigentlich? (Foto © Schiller34 | photocase.de)

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Otto Elf und Otto Nullacht

Enkel und Großväter verstehen sich gut. Heißt es. Aber was passiert wirklich zwischen ihnen, wenn die Vergangenheit regiert?

Altes Grammophon

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 42te KW. – Gerdt Fehrle begleitet in »Wie Großvater den Krieg verlor« einen fünfjährigen Jungen bei dessen Spaziergängen mit seinen Großvätern. Sein Roman ist auch ein Plädoyer für den geschriebenen Dialekt. (Foto © Viktor Descenko | photocase.de)

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Von Soldaten, Torten und immer wieder Vätern

Das 25ste Filmfest Hamburg

Drei Männer im Auto - Szene aus dem Film Arrhythmia

Frank Keil

Ein Paradies für Cineasten: Zum 25sten Mal findet in Hamburg das Filmfest statt – und die MännerWege bieten eine spezielle Auswahl von Filmen, in denen eine bestimme Spezie eine Rolle spielt: Männer. Übrigens ein Filmfestival, das aus irgendeinem Grund nicht den Ruf hat, den es haben sollte, weil es einfach schlicht fabelhaft ist. Weil es gut zehn Tage lang (vom 5.-14. Oktober) Filmproduktionen aus Regionen und Ländern vorstellt, die man sonst kaum zu sehen bekommt. Und weil es interessante Filme denen vorzieht, die vielleicht kommerziell erfolgreicher sein könnten. (Foto © Filmfest Hamburg, Szene aus »Arrhythmia« von Boris Khlebnikov)

Das gesamte Programm und alle Infos sind auf der Seite www.filmfesthamburg.de nachzulesen. Und hier geht es zu unserer Auswahl.