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So schwer es auch fallen mag …

Ist Verzeihung und Aussöhnung nach einer Vergewaltigung möglich?

Ein Mann und eine Frau

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 33te KW. – Südafrika, ein Land mit einer der höchsten Vergewaltigungsraten weltweit. Und hier trifft eine isländische Frau, die kein Opfer mehr sein will, auf den australischen Mann, der kein Täter mehr sein will. Thordis Elva erzählt in ihrem Buch »Ich will dir in die Augen sehen« in beeindruckender Offenheit von der Auseinandersetzung mit der ihr angetanen Vergewaltigung. Und wie sie versucht, dem Täter zu vergeben. Dabei ist eines ganz klar und bleibt ganz klar: Die Tat wird in keinem Moment relativiert, keine Entschuldigungen werden bemüht, keine Abschwächungen werden vorgenommen. Wichtig ist allein Ehrlichkeit. (Foto © goenz | photocase.de)

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Martins Angst

Normalität kann weit mehr sein als nur langweilig. Sie kann bedrücken, dann unterdrücken. Und zugleich ist das dazu Erlebte schwer zu fassen: weil es so normal ist.

Ein Junge stützt seinen Kopf auf einen Tisch

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 31te KW. – Martin Osterberg erzählt in »Das kalte Haus« vom Aufwachsen in einer scheinbar ganz normalen Familie, quer durch die 1960er- und 1970er-Jahre. Und er erzählt davon, wie schwer es ist, anschließend ein ganz eigenes Leben zu führen. (Foto © as_seen | photocase.de)

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Letzte Chance

Nicht den Täter verurteilen, sondern die Tat

Ralf Ruhl

Eineinhalb Jahre auf Bewährung. 80 Sozialstunden und Teilnahme an einem Anti-Gewalt-Training. Das ist die letzte Chance für Maik. Denn der 17-jährige hat einen Mitschüler fast totgeschlagen. Stefan Gemmels Jugendroman »Befreiungsschlag« begleitet ihn durch die Stationen des Sozialtrainings. (Foto © Nanduu | photocase.de)

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Von Luis zu Mina

Eine Reise zwischen den Geschlechtern – fotografiert von Caio Jacques

Alexander Bentheim

Während seines halbjährigen Aufenthaltes in Sao Paulo (Brasilien) arbeitete der 19-jährige Fotograf Caio Jacques in einem Hostel zusammen mit der Drag Queen Luis de Lyon. Morgens mit einem Mann die Rezeption zu bedienen und abends die selbe Person auf Veranstaltungen als Frau zu treffen – das machte ihn neugierig auf den Zeitraum zwischen diesen beiden Charakteren. Er begleitete Luis für einen Tag mit der Kamera, und brachte so Licht in den Teil des Dragqueen-Alltags, welcher der Öffentlichkeit normalerweise verschlossen bleibt. Die fotografische Dokumentation entstand im April 2016 und wurde im Juni erstmals in Sao Paulo ausgestellt, ein halbes Jahr später auch in Hamburg. Sie zeigt, wie aus einem Mann eine Frau wird, aus Luis Mina – ein Portrait eines Künstlers, der zwischen den Geschlechtern reist.

Fragen an den Fotografen Caio Jacques vermitteln wir gerne via Mail an die Redaktion.

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