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Leben als bewegter Stillstand

Steht einem, wenn man jung ist, die Welt offen? Das hängt nicht zuletzt davon ab, ob man weiß, was man von diesem einen Leben will.

zwei Menschen mit Hund auf Kopfsteinpflaster im Gegenlicht

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 23te KW. – Ilinca Florian erzählt in ihrem burschikosen Roman »Das zarte Bellen langer Nächte« von jungen Leuten, die so schwer das Glück finden, weil sie es nicht suchen, und von Hund Robby, der kein Deutsch versteht. (Foto © ig3l | photocase.de)

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Die leere Bank am Brennnesselplatz

Früher wollte man weg von dem, was ist. Doch von heute aus gesehen kann diese leise Melancholie früherer Jahre sehr kostbar sein.

Profilportraits zweier Männer

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 22te KW. – Andreas Heidtmann führt uns in seinem Debütroman »Wie wir uns lange Zeit nicht küssten, als ABBA berühmt wurde« so behutsam wie eindringlich in die 1970er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Eine aufschlussreiche Reise – insbesondere für jene, die damals schon irgendwie dabei waren. (Foto © simonthon.com | photocase.de)

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»Ein seltsamer Wachtraum«

Eine Kultur des Dialogischen in Zeiten des Direktiven

Zwei Männer auf einer Bank unterhalten sich

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 21te KW. – Was werden wir erinnern? Und was wird an Erinnertem bleiben? Noch sind wir darin verfangen, die Gegenwart auch nur ansatzweise zu begreifen. Die plötzlich so anders ist als geplant. Da trifft es sich gut, dass Alexander Kluge und Ferdinand von Schirach sich in dem Trostbüchlein »Trotzdem« über die Corona-Krise unterhalten und die Rechtsgeschichte der Einschränkung diskutieren. (Foto © deVante | photocase.de)

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Frittenfett ist Heimat

Eine Lebensgeschichte von dort, das man »unten« nennt, wenn man nicht von dort kommt.

zwei hände mit Tattoos HATE und LOVE

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 20te KW. – In der deutschsprachigen Literatur werden zumeist die Probleme der Bessergestellten und der Besserverdienenden behandelt. Was ist mit denen, bei denen zuweilen der Strom abgestellt wird und die Miete mehr als fällig ist? Christian Baron erzählt in seinem Debütroman »Ein Mann seiner Klasse« von Armut, von seinem prügelnden Vater, seiner depressiven Mutter – und wie ihm der Aus- wie auch Aufstieg gelang. (Foto © complize | photocase.de)

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