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Wenn ich doch nur fliegen könnte …

Ein König will hoch hinaus, verliert alles und entdeckt sich selbst.

Ein Mann mit einer Krone

Ralf Ruhl

Er ist ein Sammler, dieser König Ambrosius. Wie so viele Männer. Nicht, dass Frauen nichts sammeln würden, aber anderes und anders. Männer sammeln Fußballsticker, Autos, Geld auf dem Konto. Und Ambrosius sammelt Gold und schwere Sachen. Wie zum Beispiel Dinosaurier und Landmaschinen … Aber in jedem Märchen folgt auf den Höhenflug der Absturz. Und doch gibt es am Ende etwas zu gewinnen. Christoph Mett hat mit »König der Lüfte« ein wunderschön illustriertes Männermärchen für Kinder ab 4 Jahren veröffentlicht. (Foto © Saimen. | photocase.de)

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Papa XXXL

Väter sind immer riesengroß. Jedenfalls für kleine Kinder. Ein anrührend-märchenhaftes Bilderbuch zum Vorlesen für Kinder ab drei Jahren.

Zeichnung eines Vaters und seiner Tochter

Ralf Ruhl

»Mein riesengroßer Papa« ist eine Entführung der Autorin (und französischen Gesamtschullehrerin) Cathy Hors in eine Märchenwelt und in eine Zeit, als Papas ihre Kinder vor allem beschützen konnten. Und die feenhaften, fast durchscheinenden Illustrationen von Samuel Ribeyron schaffen eine entrückte, gar ein wenig süßliche Atmosphäre. Aber warum nicht – real, knallhart und schwierig ist die Welt ohnehin genug. (Illustration © Samuel Ribeyron | mixtvision.de)

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Schwarze Angst, rote Wut

Ein Buch über häusliche Gewalt. Für Kinder.

Luftballons am Himmel

Ralf Ruhl

Mit dem Bilderbuch »Vom Glücksballon in meinem Bauch« gelingt es den Autorinnen Sandra Fausch, Marion Mebes, Andrea Wechlin und Claudia Rothenfluh, häusliche Gewalt für Kinder für Kinder zu thematisieren. Ob das betroffene Kind ein Junge oder ein Mädchen ist, bleibt offen. Ganz bewusst. Und das ist gut so! Denn vor der Gewalt sind alle Kinder gleich. (Foto © Alexander Bentheim / time. | photocase.de)

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Wenn der Bruder stirbt

Der Tod ist ein schwieriges Thema. Weil wir ihn nicht wollen. Am wenigsten für Kinder. Weshalb es doppelt schwierig ist, darüber ein Kinderbuch für die Jüngsten zu schreiben.

Ein Junge sitzt am Fenster

Ralf Ruhl

Aber das Thema verschweigen? Geht nicht. In Watte packen? Auch nicht. Klar, dass viele Fragezeichen bleiben. Und die haben auch etwas mit den Geschlechterrollen zu tun. Mit »Benjamin« haben die beiden Niederländerinnen Elfi Nijssen und Eline van Lindenhuizen versucht, sich dem schweren und schwierigen Thema zu nähern – und hinterlassen ambivalente Gefühle. (Foto © greycoast | photocase.de)

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