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»Ich liebe wilde Blumen«

Aus dem Leben des niederländischen Sinto Zoni Weisz, Überlebender des Holocaust und Florist

Alter Mann mit Blumen

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 6te KW, diesmal als Hör-CD. – In den Niederlanden ist es Roma und Sinti heute verboten, von Ort zu Ort zu ziehen und unterwegs in einem Wohnwagen zu leben. Aber es hat Zoni Weisz einst das Leben gerettet, dass er nicht im Haus seiner Eltern war, als die Deutschen kamen. Zoni Weisz erzählt mit »Ein gutes Leben« von den alten Zeiten, von den Folgen eines besonderen Traumes und wie er den Hochzeitsschmuck für das niederländische Königspaar kreierte. (Foto © antifalten | photocase.de)

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Zimmer mit Aussichten

An Publikationen über Geflüchtete herrscht dieser Tage aus verständlichen Gründen kein Mangel. Und jedes Mal ist da die Frage: Gelingt es ihnen, uns ihr Schicksal nahe zu bringen?

Kaputter Sessel auf der Straße

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 49ste KW. – Wilhelm Christoph Warning folgt in »Fremdenzimmer« auf überzeugende Weise den fragmentarischen Lebensberichten 16 syrischer Männer, die es in eine oberbayrische Pension verschlagen hat. (Foto © mickmorley | photocase.de)

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Ein Rausch aus (Un)Taten und Worten

Geschichte erzählt sich gut durch Geschichten. Sagt man so. Nur was macht man, wenn sich die Geschichte nicht in linearen Sätzen erzählen lässt?

Fünf junge Männer auf der Straße

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 38te KW. – Szczepan Twardoch nimmt uns mit auf eine Reise durch die jüngere Geschichte Polens. Im Mittelpunkt: zwei Männer, Gründungsvater wie Weiteraufbauer, die hoffen, dass ihr Leben gelingt. Danach sieht es erst mal nicht aus. (Foto © prospekt-r | photocase.de)

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Kulturbilder – Familienbilder – Männlichkeitsbilder

Migration und Männlichkeit in der Arbeit mit Jungen und jungen Männern am 24. und 25. Oktober 2016 in der Evangelischen Akademie Meißen

Silhouette eines Mannes mit Koffern

Alexander Bentheim (Redaktion)

Alle Menschen werden durch ihre Familie, ihre Region und die in ihnen vorherrschenden Kulturen geprägt – was sie ein Leben lang begleitet. Die Biografie eines und einer jeden ist dabei auch gekennzeichnet von Vorstellungen und Bildern über Männlichkeit. Durch die jüngsten Migrations- und Fluchtbewegungen ist dies wieder einmal deutlich geworden, und diese Menschen benötigen Unterstützungssysteme, die sich mit den verschiedenen Bildern von Männlichkeit auseinandersetzen. »Wie eng Familie, Kultur und Männlichkeit miteinander verwoben sind, wird durch eine Auseinandersetzung mit der Biographie deutlich. Wenn wir diesen Gedanken verknüpfen mit der Wirkung von Flucht, Heimatverlust, Kriegserfahrungen, muss nach den Auswirkungen und die Relevanz für Familie, Kultur und Männlichkeit gesucht werden«, sagt Christian Kurzke, Studenleiter der Akademie Meißen und Veranstalter der Tagung. Und damit ist deren Ziel klar: Sie will der Biografiearbeit und ihren Anwendungsmöglichkeiten in der Arbeit mit Jungen und jungen Männern nachspüren.
Eingeladen sind alle interessierten Ehren- und Hauptamtlichen aus den Handlungsfeldern der Pädagogik, Sozialarbeit, der Kinder- und Jugendhilfe, der Migrationsarbeit, Studierende. Mitwirkende der Vorträge und Workshops sind Michael Tunç (TU Köln, Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften / Bundesweites Netzwerk Männlichkeiten, Migration und Mehrfachzugehörigkeit e.V.), Peter Bienwald (Bildungsreferent, LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V.), Abdel Semmoudi (Sozialpädagoge, Sozialtherapeut & Psychologe, Dresden), Sabrina Viereckel (PSZ Leipzig, Mosaik e.V.), Gerlinde Franke (Migrationsberaterin Diakonie Großenhain), Uwe Bierwolf (Projekt »UZ«, Diakonie Pirna), Antonie Rietzschel (Journalistin & Autorin „Dreamland Deutschland“, Stuttgart), Friederike Engst (Psychologin, Klinik am Waldschlösschen, Dresden).

Weitere Informationen (Anmeldung, Kosten, Übernachtungsmöglichkeit, etc.) und das detaillierte Tagungsprogramm sind zu finden im PDF-Anhang sowie unter www.ev-akademie-meissen.de. Tagungsleiter Christian Kurzke steht für Rückfragen und Gespräche zur Verfügung (Gesprächstermin bitte unter 0151/17482523 vereinbaren) und für Journalisten_innen ist die Teilnahme zum Zwecke der Berichterstattung wie gewohnt kostenfrei (um eine vorherige Anmeldung wird dennoch gebeten via eMail an silke.lehmann@ev-akademie-meissen.de. (Foto © REHvolution.de | photocase.de)