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Teufel! Doppelteufel! Achtmalteufel!

Nur ein Stück Acker. Aber da liegt einer. Begraben, genauer: verscharrt. Ein Judenmassenmörder. Der nichts bedauert hat.

Abgeerntetes Getreidefeld

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 30te KW. – Hat der Schrecken einen Ort? Und wenn, bleibt er dort? Oder lebt er dort weiter, auch wenn er längst tot und von der Zeit »verschluckt« worden ist? Wie tot oder lebendig ist er noch? Josef Winkler setzt mit »Laß dich heimgeigen, Vater, oder Den Tod ins Herz mir schreibe« sein wuchtig biografisches Lebens-, Todes- und vor allem Schreibprojekt entschieden fort. (Foto © Alexander Bentheim)

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Gemüseheilige

Eine Geschichte des veganen Lebens

Ein Mann isst eine Möhre

Peter Bräunlein

Die Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Florentine Fritzen erzählt in »Gemüseheilige« die Geschichte des Veganismus, der sich allmählich vom Vegetarismus als konsequentere Variante abspaltete und den Konsumverzicht nicht nur von Fleisch, sondern überhaupt tierischen Produkten wie Milch, Eier, Honig und Leder propagierte. Gleichwohl das Führungspersonal der Veganer und seiner Anhänger bis in die 89er/90er Jahre hinein weitgehend männlich war, hätten diesbezügliche Gender-Aspekte deutlicher herausgearbeitet werden können. Trotzdem insgesamt lesenswert. (Foto © speednik | photocase.de)

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Bei Anna unterm Kirschbaum

Ein wunderbarer Bildband, der uns hinaus auf ein seltsames Land führt, in dem das Leben mindestens ein wenig so entspannt ist wie früher.

Ein Mann abends am See

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 35te KW. – Der Fotograf Evgeny Makarov ist zurück auf die Datscha seiner Kindheit gefahren, er hat die Kamera gezückt und bietet uns nun mit »600 m² Glück« Bilder, die zwischen Idyllik und Melancholie switchen. Und die ganz nebenbei einfach schön anzusehen sind. (Foto © Evgeny Makarov / Sieveking Verlag)

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Inseln gesucht

Über Phantome, die es nicht nur in der Oper gibt

Eine Insel im Meer

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 24te KW. – Plötzlich taucht eine Insel im Nebel auf. Und ist wieder verschwunden – wohin? Wird sie wieder auftauchen? Und was geht da überhaupt vor sich? Dirk Liesemer entfürt uns mit seinem fulminanten »Lexikon der Phantominseln« in eine Welt, in der das, was eben als gewiss galt, plötzlich in Frage steht. (Foto © bellaluna | photocase.de)

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