Artikel

Kosmos Schwimmbad

Früher war nicht alles besser, sondern anders. Und alles schien möglich – wovon man dann den Rest seines Lebens zehren kann.

Zwei Menschen gehen zum Baden in einen See

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 20te KW. – Kurt Palm lässt es in »Strandbadrevolution« noch einmal Sommer werden. Und die Mädchen verdrehen einem den Kopf und die Eltern sind seltsam und zum Urlaub geht es nach Jugoslawien, während die Amerikaner Nordvietnam bombardieren. Bitte das Badehandtuch ausbreiten! (Foto © jock+scott | photocase.de)

Zur Rezension

Artikel

Alles kann, nichts muss.

Von Mythen, Klischees und Tatsachen der Sex-Arbeit

Rotes Licht scheint durch eine offene Tür

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 19te KW. – Ein rotes Herz blinkt oder eine rote Laterne leuchtet. Eine nackte Frau räkelt sich auf einem Plakat, lockt, einen Schritt weiterzugehen und eine Tür zu öffnen. Und dann? Wie sieht es dort aus? Nora Bossong recherchierte ein Jahr im so genannten Sex-Business. Herausgekommen ist dabei ein Buch, das von Seite zu Seite immer mehr Fragen stellt und auf plakative oder moralisierende Antworten so gänzlich verzichtet. (Foto © Astonishing | photocase.de)

Zur Rezension

Artikel

Fünf Fälle, eine Geschichte

Friedrich Dönhoff’s »Heimliche Herrscher« – eine Sache für Kommissar Fink

Ein Mann verlässt schnell ein Haus

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 18te KW. – Der Krimi ist nach wie vor eine literarische Gelegenheit, auf gesellschaftliche Probleme aufmerksam zu machen. Wie rabiat oder eben auch nicht er dabei vorgeht, auch das erzählt von dieser Welt. Friedrich Dönhoff schickt seinen sanften Kommissar Sebastian Fink erneut auf Mördersuche durch Hamburg. Damit sich dieser alsbald aufrichtig über so einiges wundert. (Foto © Patrick Lohmüller | photocase.de)

Zur Rezension

Artikel

Die Buntheit der Welt

Wann nehmen wir uns mal die Zeit, entspannt auf das Leben zu blicken, ohne schon zu wissen, was wir finden wollen?

Vater und Sohn an einer Treppe in der Stadt

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 16te KW. – »Karl stand träumend da und betrachtete eine besonders lange Leiter, die bis auf ein Dach hinaufführte. Ich achte immer darauf, ihn nicht aus seinen Absenzen zu wecken, besonders beim Spielen, weil dieser selige Zustand im späteren Leben so schwer wieder herzustellen ist.« Jochen Schmidt lässt in »Zuckersand« einen Vater über die Buntheit der Welt mehr als staunen. Was an dem kleinen Kerl namens Karl liegt, an Karla, aber auch an der Welt von Z bis A, wie sie sich täglich zeigt. Zum Glück gibt es Bücher, solche Bücher, die uns aus der Eintönigkeit des scheinbar unabänderlich Gegebenen herausholen können. (Foto © tilla eulenspiegel | photocase.de)

Zur Rezension