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Überleben mit Bienen und Büchern

Was tun, wenn das Ende mit Schrecken bevorsteht? Vielleicht das: schauen, beobachten, notieren, wenigstens am Leben bleiben.

Eine Biene fliegt davon

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 33te KW. – Nobert Scheuer führt uns mit seinem Roman »Winterbienen« in die apokalyptische Welt der letzten Kriegsmonate der NS-Diktatur. (Foto © nugget16 | photocase.de)

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Vater lebt

Der Tod ist ein Skandal, das ist gewiss. Da hilft alles reden vom Leben, das weitergeht, nichts. Das dennoch weitergeht und sich darum auch nicht kümmert.

Junge rudert in einem Schlauchboot

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 32te KW. – Monika Boldt erzählt in ihrem so klugen wie feinfühligen Debüt-Roman »Vatersohn« von den tiefen Nöten eines Kindes nach dem Tod seines Vaters. (Foto © krockenmitte | photocase.de)

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Von leichter Strandlektüre über Nordsee(hn)süchte bis zum »Woahnsinn«

Und dann sind die Ferien da, Urlaub, vielleicht das Wegfahren, um mal ganz woanders zu sein. Nur – was liest man da?

Frank Keil

Männerbücher der Woche, 31te KW. – Lockere Erzählungen, ein Gang in die Alpen, eine Art Backstein und zum Schluss auch ein ernster Rausschmeißer. Sechs Lektüre-Empfehlungen für den Strand, das Hotelbett, das Café. (Foto © AlexAlex | photocase.de)

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Artikel

»Ich freue mich auf Samstag treffen«

Über die Anstrengungen der Integration. Ein Tagebuch.

Verbundenheit

Stefan Moes

24. April 2017. Vor mir steht Abiel, ein schlanker, hoch aufgeschossener junger Mann mit feinen Gesichtszügen. Vor zwei Jahren floh er aus Eritrea nach Europa. Er kann das schon gut auf Deutsch erzählen. So kalt habe er sich Deutschland nicht vorgestellt. In seiner Heimat scheine immer die Sonne. Bei der Ankunft in Italien habe er am Strand schlafen können. Das muss er in Hamburg nicht. Abiel teilt sich mit zwei anderen Flüchtlingen eine betreute Jugendwohnung.
Jeden Morgen stehe er um vier Uhr auf, erzählt er, um in eine überbetriebliche Ausbildungsstätte zu fahren. In einem Praktikum lerne er dort den Umgang mit Metall. Sein Betreuer, ein Sozialpädagoge, ergänzt: Abiel gehe in die 10. Klasse. Mit dem Lesen hapere es noch, auch das Schreiben falle ihm schwer. Wir reden ein wenig über seine Pläne. Was passiert, wenn er keine Arbeit findet? (Foto © kb-photodesign | photocase.de)

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