Artikel

Letzte Chance

Nicht den Täter verurteilen, sondern die Tat

Ralf Ruhl

Eineinhalb Jahre auf Bewährung. 80 Sozialstunden und Teilnahme an einem Anti-Gewalt-Training. Das ist die letzte Chance für Maik. Denn der 17-jährige hat einen Mitschüler fast totgeschlagen. Stefan Gemmels Jugendroman »Befreiungsschlag« begleitet ihn durch die Stationen des Sozialtrainings. (Foto © Nanduu | photocase.de)

Zur Rezension

Galerie

Von Luis zu Mina

Eine Reise zwischen den Geschlechtern – fotografiert von Caio Jacques

Alexander Bentheim

Während seines halbjährigen Aufenthaltes in Sao Paulo (Brasilien) arbeitete der 19-jährige Fotograf Caio Jacques in einem Hostel zusammen mit der Drag Queen Luis de Lyon. Morgens mit einem Mann die Rezeption zu bedienen und abends die selbe Person auf Veranstaltungen als Frau zu treffen – das machte ihn neugierig auf den Zeitraum zwischen diesen beiden Charakteren. Er begleitete Luis für einen Tag mit der Kamera, und brachte so Licht in den Teil des Dragqueen-Alltags, welcher der Öffentlichkeit normalerweise verschlossen bleibt. Die fotografische Dokumentation entstand im April 2016 und wurde im Juni erstmals in Sao Paulo ausgestellt, ein halbes Jahr später auch in Hamburg. Sie zeigt, wie aus einem Mann eine Frau wird, aus Luis Mina – ein Portrait eines Künstlers, der zwischen den Geschlechtern reist.

Fragen an den Fotografen Caio Jacques vermitteln wir gerne via Mail an die Redaktion.

Artikel

»Ein zwiespältig großer Mensch«

Die Lebensgeschichte des Mahatma Gandhi als Jugendbuch – auch für Erwachsene

Teil eines alten Stacheldrahtes

Peter Bräunlein

Im Deutschland der 1970er und 80er Jahre war Ghandi als prinzipientreuer Vertreter eines gewaltlosen Befreiungskampfes und als Zivilisationskritiker populär. Eine neue Biografie von Marcel Feige wirft einen auch anderen Blick auf den »gewaltlosen Rebellen«. (Foto © marsj | photocase.de)

Zur Rezension

Artikel

Porsche gegen Bond-Mobil

Kinderzimmerhelden – ein nostalgisches Fotobuch

Spielzeugauto am Straßenrand

Ralf Ruhl

Da kann man ins Schwärmen kommen. So als Papa. Jedenfalls, wenn man einige der alten Siku- oder Matchbox-Autos aus der eigenen Kindheit noch auf dem Sideboard stehen hat … Nostalgie pur! Und ja, das kenne ich gut: »Papa, Auto spielen!« Morgens um 5. Also Streichholz unter die Augenlider klemmen, auf dem Weg zum Schuhkarton, in dem die kleinen Autos aus Metall und Plastik lagern, die Kaffeemaschine anwerfen. Und dann mit dem Sohn die Kiste ausräumen, manchmal einfach nur auskippen … (Foto © Andreas Siegel | photocase.de)

Zur Rezension