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Otto Elf und Otto Nullacht

Enkel und Großväter verstehen sich gut. Heißt es. Aber was passiert wirklich zwischen ihnen, wenn die Vergangenheit regiert?

Altes Grammophon

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 42te KW. – Gerdt Fehrle begleitet in »Wie Großvater den Krieg verlor« einen fünfjährigen Jungen bei dessen Spaziergängen mit seinen Großvätern. Sein Roman ist auch ein Plädoyer für den geschriebenen Dialekt. (Foto © Viktor Descenko | photocase.de)

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Mann ohne Haus

Obdachlosigkeit findet selten Eingang in Kinderbücher. Auch, weil es ein Männerthema ist.

Ein Mädchen dreht sich nach einem Obdachlosen um

Ralf Ruhl

335.000 Personen leben in Deutschland auf der Straße, davon 29.000 Kinder, 86.000 Frauend, 220.000 Männer – nach Zählungen des Statistischen Bundesamtes 2016. Von den Erwachsenen sind damit fast drei Viertel männlich. Die Gründe, so die Sozialverbände, sind wirtschaftliche Notlagen, fast immer gepaart mit Lebenskrisen, hervorgerufen durch einschneidende Erlebnisse – wie Scheidung, Tod der Lebenspartnerin, Verlust des Arbeitsplatzes, Inhaftierung oder das Opfer-Sein von Gewalttaten. Die Wärme, Versorgung und Nähe, die für die meisten von uns alltäglich ist, gibt es für sie nicht. Ein schweres Thema also – aber im Bilderbuch »Stromer« ist es Sarah V. und Claude K. Dubois auf besondere Weise gelungen, es Kindern einfühlsam und ohne moralische Wertungen nahe zu bringen. (Foto © meerblickzimmer.de | photocase.de)

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»Mein Vater ist wieder zuhause«

Manchmal sind Eltern einfach gut. Trotz Mängel und Macken und Rätsel und Gebrauchsspuren. Auch davon lässt sich erzählen.

Eine Frau geht eine Straße entlang

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 36te KW. – Der große amerikanische Romancier Richard Ford erzählt in »Zwischen ihnen« vom Leben seines Vaters und vom Leben seiner Mutter. Und damit vom Leben seiner Eltern. Und folgerichtig auch von sich selbst. (Foto © Alexander Bentheim)

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Bei Anna unterm Kirschbaum

Ein wunderbarer Bildband, der uns hinaus auf ein seltsames Land führt, in dem das Leben mindestens ein wenig so entspannt ist wie früher.

Ein Mann abends am See

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 35te KW. – Der Fotograf Evgeny Makarov ist zurück auf die Datscha seiner Kindheit gefahren, er hat die Kamera gezückt und bietet uns nun mit »600 m² Glück« Bilder, die zwischen Idyllik und Melancholie switchen. Und die ganz nebenbei einfach schön anzusehen sind. (Foto © Evgeny Makarov / Sieveking Verlag)

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