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Das Ende vom Lied

Als junger Mensch fragt man sich so dies und das. Und dann sind da noch diese Erwachsenen, die mit ihrem Leben auch nicht besser zurechtkommen. Müssten sie sich nicht auskennen?

Mann schaut am See in Sonnenuntergang

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 25te KW. – Christoph Jehlicka erzählt in seinem Roman »Das Lied vom Ende« von einer Familie, die zu zerbrechen droht. Dabei suchen alle nur das Glück. (Foto © Normen Gadiel | photocase.de)

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Männlichkeit und Feminismus: Unvereinbar oder selbstverständlich?

Streitgespräch am 27. Juni 2018 in der Fabrique im Hamburger Gängeviertel

Frau droht Mann mit Regenschirm

Alexander Bentheim (Redaktion)

Nach den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln und seit der #MeToo-Debatte wird viel über die mutmaßlichen Täter der Übergriffe und Gewaltakte gesprochen und darüber, was sich verändern muss. Doch die Debatte über die Verantwortung von Männern spaltet: Für die einen sind Männer Opfer der feministischen Bewegung, sind sie das »verfluchte Geschlecht« und die Männlichkeit in der Krise. Andere empfinden es als selbstverständlich, Mann und Feminist zu sein und sich in dem Neu-Denken von Geschlechterrollen zu engagieren. Und wie kommt es überhaupt dazu, dass Debatten um Feminismus trotz eines neuen Bewusstseins für Geschlechtervielfalt von »dem Mann« und »der Frau« handeln?
 Auch wenn der Begriff des Feminismus in seinem Ursprung nicht viel mit Männern zu tun hat, wollen wir – ohne Geschlechter-Bashing – darüber sprechen, was Männer zu einer gleichberechtigten Gesellschaft beitragen können und sollten, in der niemand aufgrund des Geschlechts stigmatisiert wird – weder als Täter oder Opfer noch als mächtig oder unterdrückt. 
Zudem wollen wir der Frage nachgehen, ob sich Feminismus überhaupt auf Männer übertragen lassen kann, oder ob andere Ideen für die Gleichstellung der Geschlechter entwickelt werden müssen.

Das Gespräch bestreiten Jens Jessen, Journalist DIE ZEIT und Autor des Artikels »Der bedrohte Mann« (der uns seinerzeit zu einer Entgegnung veranlasste) und Nils Pickert, freier Autor und Chefredakteur bei Pinkstinks. Moderation: Lena Kaiser, Redaktionsleiterin taz.nord, anschließend Publikumsdiskussion. Veranstalter: umdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V., gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg. Ort: Seminarraum im 4. OG in der Fabrique im Gängeviertel, Valentinskamp 34a (Zugang von der Speckstraße), 20355 Hamburg. Zeit: 19-21 Uhr. – Alle weiteren Infos gibt es hier. (Foto © margie | photocase.de)

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Männerleben, unsentimental

Man will es nicht wahrhaben, aber so ist es: Männer sind manchmal schreckliche Leute, die zuweilen alles falsch machen. Aber auch wirklich alles.

Prager Brücke im Gegenlicht

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 23te KW. – David Szalay betrachtet in seinem Roman »Was ein Mann ist« neun Männer und ihr Leben wie unter dem Mikroskop. Und es kommt keiner gut weg dabei, nicht einer. (Foto © kemai | photocase.de)

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Hirschhornknöpfe mit Stadtwappen

Als junger Mensch will man weg, am besten gleich. Doch eines Tages ist die Vergangenheit wieder da, ganz lebhaft und gegenwärtig.

Häuserfront in einem Dorf

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 17te KW. – Jan Böttcher schickt in seinem atmosphärisch-exakten Roman »Das Kaff« seinen Erzähler und Helden zurück in die Kleinstadt. Wo es auch lebenswert ist – wenn man weiß wie man es anstellt. (Foto © Lichtsucht | photocase.de)

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