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Listen pflastern seinen Weg

Eine Lebenssuche in Listen. Ungewöhnlich, spannend, und voller Sympathie für Jungen auf der Suche nach sich selbst.

Zwei Männer sitzen auf einem Brückengeländer

Ralf Ruhl

Der Vater ist schwul, die Mutter weit weg, die Mädels unerreichbar fern. Weshalb der 15-Jährige Darren sich auf einen Road-Trip zu seinem Bruder begibt. Und zu sich. Und zur Liebe. Statt Tagebuch zu schreiben, reflektiert er seine Lebenssuche in Listen. Womit Todd Hasak-Lowy in seinem Jugendschmöker »Das ich ich bin, ist genauso verrückt wie die Tatsache, dass du du bist« eine wunderbare Reisebegleitung gelingt. (Foto © BeneA | photocase.de)

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Kurze Papa-Sohn-Reiseabenteuer

Sich gegenseitig ernst nehmen – das Geheimnis einer gelingenden Beziehung

Ein Vater küsst seinen Sohn im Abendlicht

Ralf Ruhl

Manchen Drei- bis Sechsjährigen sind die klassischen Kinderbücher zu lang. Außerdem wird beim Vorlesen immer an den spannendsten Stellen abgebrochen, weil man nun schlafen muss. Diese »Unterwegs mit Paul und Papa«-Geschichten von Susanne Weber haben genau die richtige Vorleselänge. Und erzählen von einer tollen, ehrlichen Vater-Sohn-Beziehung. (Foto © greycoast | photocase.de)

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Wenn Mama nicht loslässt

Bücher, die stillschweigend und ganz selbstverständlich die weibliche Dominanz in Erziehungsfragen propagieren – es gibt sie noch. Und das ist nicht zuletzt eine Frage der Personalpolitik der Verlage.

Schatten einer Kleinfamilie auf einer Wand

Ralf Ruhl

Väter können in unserer Gesellschaft oft nur so gut und nur so präsent sein, wie Mütter es erlauben. Leider stellt Sophie Schmidts Kinderbuch »Papa und Konrad allein zu Haus« dies auf eine Weise dar, die zu lustvoll in der Klamottenkiste traditoneller Rollenbilder kramt. Was so alles passiert, wenn Mama sich eine Auszeit nimmt (was ihr gegönnt ist) und Papa und Sohn allein zu Haus bleiben? Durchaus witzig geschrieben und ebenso witzig gezeichnet ist dieses Vorlese- und Bilderbuch für Kinder ab drei Jahren. Jedoch bleibt Mamas Fürsorglichkeit – trotz physischer Abwesenheit – ständig präsent, bis nach ihrer Rückkehr endlich wieder alles gut und halt wie immer ist. Und 40 Jahre geschlechterpädagogische Diskussion scheinbar spurlos am Verlag vorbei gegangen zu sein scheinen. (Foto © krockenmitte | photocase.de)

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