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»Ein seltsamer Wachtraum«

Eine Kultur des Dialogischen in Zeiten des Direktiven

Zwei Männer auf einer Bank unterhalten sich

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 21te KW. – Was werden wir erinnern? Und was wird an Erinnertem bleiben? Noch sind wir darin verfangen, die Gegenwart auch nur ansatzweise zu begreifen. Die plötzlich so anders ist als geplant. Da trifft es sich gut, dass Alexander Kluge und Ferdinand von Schirach sich in dem Trostbüchlein »Trotzdem« über die Corona-Krise unterhalten und die Rechtsgeschichte der Einschränkung diskutieren. (Foto © deVante | photocase.de)

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Mit dem Sohn am anderen Ende der Welt

Eine Reise, wenigstens zwei Interpretationen und jede Menge Gedanken

ein Mann läuft auf einer Straße einem Gebirge entgegen

Ralf Ruhl

Der 17-jährige Sohn versagt im Schulsystem. Und der Vater macht sich auf eine Reise mit ihm – und zu ihm, zu sich, zueinander. Ein trotz vieler Macken bewegendes Buch, das Andreas Seltmann mit »Neuseesohnland« vorgelegt hat. (Foto © SilasBaisch | photocase.de)

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Sozialraumanalyse mit Jungengruppen

Das Lernfeld Stadtteilbegehung und die Technik der Autofotografie

Ein fotografierener Junge

Matthias Scheibe

Dass sozialraumanalytische Techniken in der Jungenarbeit gewinnbringend eingesetzt werden können, lässt sich anhand konzeptionell und methodisch strukturierter Stadtteilbegehungen gut darstellen. Innovativ ist hierbei, dass die Lebenswelten von Jungen gemeinsam mit ihnen auf Bedeutungszusammenhänge hin »abgeklopft« werden und damit für sie zusätzliche, auch neue Erkentnnisse über die Verortung in den eigenen Lebenswelten, Wertvorstellungen, Bedürftigkeiten erbringen können. Zusammen mit neun Studenten des Vertiefungsmoduls »Genderreflektierende Jungen- und Männerarbeit« testete der Autor – unter Einsatz der Autofotografie – eine solche (simulierte und dann ausgewertete ) Stadtteilbegehung. (Foto © Jonathan Schöps | photocase.de)

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»You have to love each other«

Gewaltfreie Jungenerziehung? Über das Leben von jungen Mönchen in einer buddhistischen Klosterschule.

Fünf Jungen tragen Lasten einen Berg hoch

Nana Ziesche

Mitten im Bergdschungel von Sikkim, einem Bundesstaat im Nordosten Indiens, wohnen 18 Jungen zwischen 7 und 15 Jahren hoch über dem Dorf Yuksom zurückgezogen im Internat einer buddhistischen Klosterschule. Sie lieben Fußball, machen Quatsch, springen herum, können sich stundenlang in Videospiele am Handy vertiefen und veranstalten Wettbewerbe im Münzwurf. Sie sind wie alle kleinen Jungen. Sie schlafen zu zweit im Bett, sie umarmen einander, sie raufen nicht, sie streiten nicht und sie schreien einander nicht an. Sie sind besondere kleine Jungen. Wie funktioniert das? (Foto © Nana Ziesche)

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