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Hermanns Geschichte

Das Bild, das Wort: je eine Welt, in die wir geführt werden. Um so besser, wenn sich beiden Welten ergänzen, stützen, beleben.

Pistolen-Tattoo auf einem Unterarm

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 3te KW. – Hannah Brinkmann erzählt in ihrer Graphic Novel »Gegen mein Gewissen« von der Geschichte der Kriegsdienstverweigerung in der einstigen BRD – und vor allem von ihrem Onkel Hermann. (Foto © Timmzie | photocase.de)

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Farblos, schwer und vaterfrei

Ein Bilderbuch zeigt, wie Kinder als Angehörige von depressiven Menschen Unterstützung finden.

Junge schaut aus einem Fenster

Ralf Ruhl

Depression ist die am weitesten verbreitete psychische Erkrankung, und Kinder als Angehörige sind Betroffene, die der Unterstützung bedürfen. Brigitte Enders und Anna Karina Birkenstock kümmern sich in ihrem Bilderbuch »Mama und der verhexte Spiegel« um dieses Thema – allerdings bleiben die Väter merkwürdig ausgegrenzt. (Foto © behrchen | photocase.de)

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»Wir müssen reden«

Dass Liebe nicht immer gut tut, erfährt man im Laufe seines Lebens. Und auch, dass dieses Leben zuweilen sehr verwirrend ist – nicht nur für die Beteiligten, sondern auch für die Zuschauer.

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 48te KW. – Jan Drees erzählt in »Sandbergs Liebe« vordergründig von einer sich langsam vergiftenden Beziehung. Doch was ist wirklich passiert? Und wer spielt(e) welches Spiel? (Foto © antonovpo | photocase.de)

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Arbeitszeitliche Gedankenspiele

In der aktuellen Debatte um die Vier-Tage-Woche geht es wieder einmal um Kosten, Nutzen und Traditionen – nicht aber um echte geschlechterpolitische Innovationen.

Ein Mann beim Wäsche waschen

Thomas Gesterkamp

»Schafft Zustände, worin jeder herangereifte Mann ein Weib nehmen, eine durch Arbeit gesicherte Familie gründen kann!« Mit viel Pathos formulierte 1866 die deutsche Abteilung der Internationalen Arbeiterassoziation ihr zentrales Ziel: der Verdienst des männlichen Proletariers sollte ausreichen, um Frau und Kinder allein zu ernähren. Dieses längst antiquierte Denken hielt sich in den Köpfen von Gewerkschaftsfunktionären länger als in anderen sozialen Milieus. Die IG Metall, mit zwei Millionen Mitgliedern größter Einzelverband im DGB, verfolgt erst in jüngster Zeit eine Tarifpolitik, in der »Familienväter« als Versorger nicht mehr das Maß aller Dinge sind. Wo Frauen selbstverständlich ihr eigenes Geld verdienen, muss der Lohn des Arbeitsmannes kein halbes Dutzend hungrige Mäuler stopfen. Das eröffnet in der Tat Spielräume für neue Zeitkonzepte … (Foto © eagg13 | photocase.de)

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