Artikel

Ein Mann geht weiter

Ein programmatischer Beginn zum neuen Jahr – mit einem Aufschrei, einer Anklage, einer Forderung, einer Selbstverpflichtung auch.

ein Mann im Dunkeln hält die Hand vor sein Gesicht

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 3te KW. – Der vordergründig schmale Band »Briefe an die Täter«, herausgegeben von der Schriftstellerin Karen Köhler, versammelt 16 teils wuchtige Geschichten über erfahrene Gewalt. (Foto © una.knipsolina | photocase.de)

Zur Rezension

Artikel

Boys are allowed to cry

Männlichkeit und Empathie sind kein Widerspruch

Ein Junge nimmt Anteil am Gefühl eines Mannes

Thomas Gesterkamp

Dürfen Männer Gefühle zeigen, sogar weinen, und dann noch bei einem Fußballspiel? »Titan« Oliver Kahn, früher deutscher Nationaltorwart, hat als Fernsehkommentator dazu eine klare Meinung: »Das gehört nicht auf den Platz.« Solange aber solche Vorbilder alte Männlichkeitskonzepte verteidigen, haben Jungen es schwer, sich zu trauen, empathisch zu sein. – Ein Vortrag über »Männer und Empathie« am 18. November 2019 auf Einladung des Club of Vienna in der Diplomatischen Akademie in Wien beleuchtet Hintergründe. (Foto © altanaka | photocase.de)

Zum Vortrag

Artikel

Berufswunsch: Gangster!

Eine Pistole zum Geburtstag, noch dazu eine echte, führt zu einem Dilemma: Wie mache ich Papa stolz, ohne mich selbst zu verraten?

Junge spielt mit einer Pistole

Ralf Ruhl

Hamster Billy löst die Aufgabe auf seine Weise, ganz zauberhaft beschrieben im Kinderbuch »Pfoten hoch!« von Catharina Valckx. (Foto © zettberlin | photocase.de)

Zur Rezension

Artikel

Gewalt und Männlichkeit

Klaus Theweleits »Männerphantasien« erscheinen nach 42 Jahren als Neuauflage. Ein Interview mit dem Autor.

Männer in Stiefeln

Thomas Gesterkamp (Interview)

Das ist sehr ungewöhnlich: Nach 42 Jahren erscheint die Neuauflage eines Buches von offenbar zeitloser Brisanz. Noch dazu handelt es sich um einen echten Wälzer: 1150 Seiten, plus 120 Seiten aktualisiertes Nachwort. Klaus Theweleits »Männerphantasien«, erstmals erschienen in zwei Bänden 1977 und 1978, war ein früher Klassiker der Männerliteratur, verkauft wurden insgesamt mehr als 100.000 Exemplare. Gestützt auf historische Selbstzeugnisse von Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg analysiert der Autor den zerstörerischen Charakter männlicher Gewalt – und deren Ursachen. Das Interesse daran ist heute vielleicht größer denn je: Denn es geht um Erklärungen dafür, warum Männer rechtsradikal sind oder werden. (Foto © jala | photocase.de)

Zum Beitrag