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Vom Krieg

Wie über den Krieg schreiben? Wie erzählen, was dort passiert? Und wie das aushalten, was man lesen wird?

Vermummter Soldat in Afghanistan

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 38te KW. – Der dänische Romancier Carsten Jensen schickt in »Der erste Stein« 27 Männer und eine Frau in die Wirren des afghanischen Bürgerkrieges. Das zu überleben? Schwierig. Sehr schwierig. In vielerlei Hinsicht. (Foto © Robert Kresse | photocase.de)

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Männermangel im Klassenzimmer

An den Grundschulen gibt es kaum männliche Pädagogen. Werbende Initiativen in Lehramts-Studiengängen versuchen das zu ändern.

Ein Mann wirft ein Papierflugzeug

Thomas Gesterkamp

In den Klassenzimmern der Grundschulen fehlen Lehrer. Viele Kinder erleben erst auf der weiterführenden Schule ihren ersten männlichen Pädagogen. Engagierte Hochschulen werben deshalb gezielt um männliche Interessenten. Initiativen gibt es zum Beispiel in Hamburg und Hildesheim; an der Universität Bremen läuft schon seit fünf Jahren das europäisch ausgezeichnete Modellprojekt »Rent a Teacherman«. Es vermittelt Lehramtsstudenten an bislang »männerfreie« Grundschulen in der Hansestadt, bezahlt werden die Aushilfslehrer von der Senatorin für Bildung und Wissenschaft. »Weder Jungen noch Mädchen sollten in Kindergarten und Grundschule den Eindruck bekommen, dass es ausschließlich Frauensache ist, sich um kleinere Kinder professionell zu kümmern«, sagt Projektleiter Christoph Fantini. Aber es gibt noch mehr dazu zu sagen … (Foto © complize | photocase.de)

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So schwer es auch fallen mag …

Ist Verzeihung und Aussöhnung nach einer Vergewaltigung möglich?

Ein Mann und eine Frau

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 33te KW. – Südafrika, ein Land mit einer der höchsten Vergewaltigungsraten weltweit. Und hier trifft eine isländische Frau, die kein Opfer mehr sein will, auf den australischen Mann, der kein Täter mehr sein will. Thordis Elva erzählt in ihrem Buch »Ich will dir in die Augen sehen« in beeindruckender Offenheit von der Auseinandersetzung mit der ihr angetanen Vergewaltigung. Und wie sie versucht, dem Täter zu vergeben. Dabei ist eines ganz klar und bleibt ganz klar: Die Tat wird in keinem Moment relativiert, keine Entschuldigungen werden bemüht, keine Abschwächungen werden vorgenommen. Wichtig ist allein Ehrlichkeit. (Foto © goenz | photocase.de)

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Martins Angst

Normalität kann weit mehr sein als nur langweilig. Sie kann bedrücken, dann unterdrücken. Und zugleich ist das dazu Erlebte schwer zu fassen: weil es so normal ist.

Ein Junge stützt seinen Kopf auf einen Tisch

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 31te KW. – Martin Osterberg erzählt in »Das kalte Haus« vom Aufwachsen in einer scheinbar ganz normalen Familie, quer durch die 1960er- und 1970er-Jahre. Und er erzählt davon, wie schwer es ist, anschließend ein ganz eigenes Leben zu führen. (Foto © as_seen | photocase.de)

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