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Sozialraumanalyse mit Jungengruppen

Das Lernfeld Stadtteilbegehung und die Technik der Autofotografie

Ein fotografierener Junge

Matthias Scheibe

Dass sozialraumanalytische Techniken in der Jungenarbeit gewinnbringend eingesetzt werden können, lässt sich anhand konzeptionell und methodisch strukturierter Stadtteilbegehungen gut darstellen. Innovativ ist hierbei, dass die Lebenswelten von Jungen gemeinsam mit ihnen auf Bedeutungszusammenhänge hin »abgeklopft« werden und damit für sie zusätzliche, auch neue Erkentnnisse über die Verortung in den eigenen Lebenswelten, Wertvorstellungen, Bedürftigkeiten erbringen können. Zusammen mit neun Studenten des Vertiefungsmoduls »Genderreflektierende Jungen- und Männerarbeit« testete der Autor – unter Einsatz der Autofotografie – eine solche (simulierte und dann ausgewertete ) Stadtteilbegehung. (Foto © Jonathan Schöps | photocase.de)

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»You have to love each other«

Gewaltfreie Jungenerziehung? Über das Leben von jungen Mönchen in einer buddhistischen Klosterschule.

Fünf Jungen tragen Lasten einen Berg hoch

Nana Ziesche

Mitten im Bergdschungel von Sikkim, einem Bundesstaat im Nordosten Indiens, wohnen 18 Jungen zwischen 7 und 15 Jahren hoch über dem Dorf Yuksom zurückgezogen im Internat einer buddhistischen Klosterschule. Sie lieben Fußball, machen Quatsch, springen herum, können sich stundenlang in Videospiele am Handy vertiefen und veranstalten Wettbewerbe im Münzwurf. Sie sind wie alle kleinen Jungen. Sie schlafen zu zweit im Bett, sie umarmen einander, sie raufen nicht, sie streiten nicht und sie schreien einander nicht an. Sie sind besondere kleine Jungen. Wie funktioniert das? (Foto © Nana Ziesche)

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Sepp der Depp

»Man arbeitet, schläft, stirbt und zwischendurch zeugt man Kinder. Was soll man auch sonst das liebe lange Jahrzehnt hindurch machen?«

Weide mit Anhänger bei Sonnenuntergang

Ralf Ruhl

Wie ein Junge in der Brutalität des ländlichen Patriarchats der Steiermark in den 1950er Jahren aufwächst, zeigt Christian Dudas Jugendroman »Milchgesicht« – direkt, hart, brilliant! (Foto © suze | photocase.de)

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Ein neues Ich für schüchterne Jungs

Was passieren kann, wenn das Spiegelbild ein Eigenleben entwickelt und dem Selbstwertproblem Alternativen aufzeigt.

ein Junge schaut in den Spiegel

Ralf Ruhl

In den Spiegel schauen und ein anderer sein! Wer mit Selbstwertproblemen zu kämpfen hat, kennt diesen Gedanken – jeden Morgen. Dennoch ist Silas – der Protagonist in Heike Abidis Kinderbuch »Hilfe, ein Spiegelbill« für Kinder ab 8 Jahren – höchst überrascht, als sein Spiegelbild buchstäblich in sein Leben tritt. Eine witzige Herausforderung, die hilft, aus Schwächen Stärken werden zu lassen. (Foto © pip | photocase.de)

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