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»Manchmal lauter werden müssen, aber nicht aggressiv klingen dabei.«

Max André Kühl, 8a der Hamburger Irena-Sendler-Schule und Teilnehmer am Projekt »Soziale Jungs Hamburg«, zu seinen Erfahrungen im ehrenamtlichen Praktikum bei »Pflegen und Wohnen Farmsen«

Blättern in einem alten Fotoalbum

Alexander Bentheim

»Die, die mich bemerkt haben, waren eigentlich recht zufrieden und haben sich gefreut, wenn ich da war und vorgelesen habe. Die meisten sind dabei eingeschlafen, weil ich scheinbar eine so entspannende Stimme habe (…) Besonders überrascht haben mich die älteren Personen. Eigentlich denkt man ja, die älteren Leute seien eher ein bisschen negativ eingestellt. Aber die waren fast immer recht positiv, haben sich gefreut, wenn etwas los war. Das hatte ich nicht erwartet.« (Foto © Bonk!Bild | photocase.de)

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»Wach sein, bereit sein und anpacken – nur rumstehen geht nicht.«

Max Schütze, 8b der Hamburger Irena-Sendler-Schule und Teilnehmer am Projekt »Soziale Jungs Hamburg«, über seine ersten Erfahrungen im ehrenamtlichen Praktikum bei der »Tiertafel Hamburg e.V.«

schlafende Hunde

Alexander Bentheim

»Manche der Kunden, wie sie genannt werden und die etwas weiter weg wohnen, kommen nur alle vier Wochen, und dann wird ein bisschen mehr für die eingepackt. Aber die meisten kommen alle zwei Wochen. Da sind jedes Mal richtig viele Leute, die auch schon mal bis zur nächsten Straße anstehen. Und es kommen viele immer wieder, das sind Stammkunden. Man muss eine Visitenkarte oder Berechtigungskarte haben. Und man muss auch jedes Mal selbst eine kleine Spende geben. Dass nur Obdachlose kommen, stimmt nicht. Es kommen auch Leute, die in ihrem Job nicht viel Geld verdienen oder arbeitsunfähig sind oder eine geringe Rente haben. (…) Man steht hinter einem Tresen, und hinter einem sind mehrere Regale an den Wänden, wo halt vor allem Hundefutter drin ist, in verschiedenen Sorten. Es gibt Hunde, die haben eine Getreideallergie. Es gibt Katzen, die haben Nieren- oder Magenprobleme, die kriegen spezielles Futter. Die Kunden wissen um den Gesundheitszustand ihrer Tiere. Aber wir haben nicht nur die Ausgabe, sondern es gibt auch einen Tierarzt nebenan und Physiotherapeuten für die Tiere. Meine wesentliche Aufgabe ist die Ausgabe von Trockenfutter und Nassfutter. Wir haben auch Spielsachen für Tiere und es gibt auch ein Lager, da gibt es Halsbänder, Leinen, Körbchen in allen Arten, Katzenklos, was ein Tier halt so braucht. Aber wenn Kunden Wünsche haben, die wir unten nicht bedienen können, gehe ich zum Lager hoch und frage dort, ob wir das haben, was jemand braucht.« (Foto © no more lookism | photocase.de)

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Willst Du ein Held sein?

Ein Moralklassiker über den Preis von Ruhm und Opferbereitschaft

Eine Kunstfigur sitzt in einer Ruine

Ralf Ruhl

Helden gewinnen, normalerweise. Prinzessinnen oder fremde Länder zum Beispiel. Aber Heldenbilder wandeln sich auch, epochal gesehen. Theodor Fontanes berühmte Ballade »John Maynard« huldigt dem Mann, der bereit ist, für andere zu sterben. Nur: was hat er davon? (Foto © kallejipp | photocase.de)

Zur Rezension

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»Geduld und Ruhe, damit alles klappt – das ist ganz wichtig.«

Ein Gespräch mit Jan Seitz, 8b der Hamburger Irena-Sendler-Schule und Teilnehmer am Projekt »Soziale Jungs Hamburg«, über seine Mitarbeit beim »atelier lichtzeichen« und bei der »Kasseler Tafel e.V.«

Zeichnung eines Rollstuhlfahrers

Alexander Bentheim

»Meine Aufgaben waren, dass ich mich um die behinderten Menschen dort kümmere und denen helfe, z.B. den Rollstuhlfahrern, dass die überall gut durchkommen, oder dass das Malmaterial vollständig ist und auch mal etwas tragen helfen» und »soweit ich es gehört habe, gab es nur positives Feedback. Die waren sehr zufrieden mit mir, also dass ich immer höflich in den Umgangsformen war und meine Arbeit zuverlässig gemacht habe.» (Foto © David-W- | photocase.de)

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