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Die Vergänglichkeit plakatierter Männlichkeiten

Eine Fotostrecke und ein Gedankenaustausch zum 7. Geburtstag unserer »MännerWege«

Plakat mit einem muskulösen Mann

Frank Keil und Alexander Bentheim

»Lädiert und verrissen an Mauern und Wänden, wo sie eben noch für DEN Trend, DAS Produkt oder DIE Veranstaltung standen – ist das nicht eine beeindruckende Metapher für fragile Männlichkeiten?«, fragt der eine von uns. »Bei mir hat das eher mit dem Genre der ‚beiläufigen Décollage‘ zu tun«, schaut der andere auf das Thema und präsentiert ein kurzes Video, in dem der Begriff und die Kunst dahinter knapp und schön erklärt werden.
Die Bilder, die wir gefunden haben, zeigen Bewerbungen für Vergangenes oder Abgelaufenes, oft sind auch politische Statements mit zeitlosem Anspruch darunter, Sticker, gesprühte oder auch geschnittene und geklebte Grafitti. Gemeinsam ist ihnen und macht den Reiz für uns aus, dass sie beschädigt und unvollständig sind, Botschaften nur teilweise noch identifizierbar, auch portraitierte Menschen oft nicht mehr erkennbar, Wind und Wetter haben ihre Spuren hinterlassen.
Egal, wir haben immer wieder – tatsächlich unabhängig voneinander – solche Fragmente an Straßenwänden fotografiert, bis wir feststellten, dass wir sie beide lieben, auf etwas unterschiedliche Weise. Und hatten damit einen Gesprächsaufhänger und nun auch eine Fotostrecke einschließlich einiger Gedanken dazu. (Foto © Alexander Bentheim)

Zum Gedankenaustausch samt Fotostrecke

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Männerarbeit, Geschlechterforschung, Dialog

Ein »Orientierungsrahmen« für eine geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen, Männern und Vätern.

Männer im Park spielen Schach

Thomas Gesterkamp

»Wenn Männer sich für Gleichstellung engagieren, findet das stets in einem Spannungsfeld statt: Einerseits sind sie noch immer privilegiert in einem patriarchalen System, gleichzeitig aber leiden sie unter dem, was dieses an Männlichkeitsnachweisen einfordert: Leistung immer und überall oder die Bereitschaft zur Selbst- und Fremdausbeutung beispielsweise. Sollen sie in dieser Situation Privilegien oder Leiden in den Vordergrund stellen? Das ist die zentrale, aber schwierige Frage für Männer im Gleichstellungsprozess«, sagt Markus Theunert vom Schweizerischen Instituts für Männer-und Geschlechterfragen im Gespräch mit dem Geschlechterforscher Matthias Luterbach vom Fachbereich Gender Studies der Universität Basel. (Foto © chival | photocase.de)

Zum gesamten Interview und Gespräch

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Landjugend im Jugendland

Die wunderbare YouTube-Serie »Jugendland« bringt uns Sarahs, Timos und Renés Welten aus Dörfern wie Eicklingen und Uetze näher.

Junger Mann arbeitet auf dem Land an einer Maschine

Frank Keil

… aber auch Gelegenheit mal zu klären, was man vom anderen will und was das ist: Liebe. Was das ist: Vertrauen. Oder: Zukunft. Sarah sieht ihren Freund an, der sich windet, der sich vor einer klaren Aussage drückt, und dann sagt Sarah den wunderbar-klugen Satz: »Du hast sowas wie einen Mund im Gesicht, damit kann man so Töne von sich geben, das nennt man Sprechen oder Kommunizieren.« Johannes aber will genau das nicht und also sagt er – und findet das wahrscheinlich sehr lässig: »Oh, du kennst solche Fachwörter?« Und er zieht dabei die Stimme hoch. Sarah nickt bejahend: »Ob du es mir glaubst, oder …« – »Fällt mir schwer, aber …«, versucht es Johannes. »Mir fällt auch so einiges schwer«, sagt Sarah. Dann lässt sie ihn stehen… (Szenenbild | © NDR / heyfilm / Jannis Keil)
Davon mehr in Folge 1, von wo es nicht weit ist zu den anderen Folgen, aber es gibt auch einen Trailer.

Zur Filmwürdigung.