Artikel

Montag, 20 Uhr: 0,5 l. Bier, 2 x 0,2 l. Rotwein

Der Alkohol der anderen: Betrunkene Fußballfans, gröhlende Provinzler auf der Reeperbahn, besoffene Spießer während des Oktoberfestes. Und selbst?

Angehobener Deckel auf einer Flasche

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 15te KW. – Dominik Schottner widmet sich in »Dunkelblau« dem vom Alkohol begleiteten Leben seines Vaters. Und fragt sich berechtigt bange: Bin auch ich als Sohn gefährdet? (Foto © complize | photocase.de)

Zur Rezension

Artikel

Pistolenfinger

Vom gesunden Umgang mit dem fortschreitenden Verfall

Ein Mann sitz am Tisch und gießt sich ein Getränk ein

Stefan Moes

In seinem Buch »Da stirbst du nicht dran« schreibt der Niederländer Henk Blanken über seine Auseinandersetzung mit Parkinson – was zunächst mühsam ist, denn er leidet an einer Reihe von Symptomen, die nebeneinander betrachtet werden, ohne dass die Ärzte eins und eins zusammenzählen. Er beschreibt das erste Stolpern, das Verlangsamen, die unkontrollierten Bewegungen, das Gefühl, ausgeschlossen zu sein und nicht mehr mitzukommen. Weil Parkinson ein frontaler Angriff auf die Persönlichkeit und Henk Banken Journalist ist, pariert er ihn mit den Mitteln des Reporters, durch eine der Wahrhaftigkeit verpflichtete Recherche. Eine allerdings auch schwer zu verkraftende. (Foto © busdriverjens | photocase.de)

Zum Beitrag

Artikel

Am Ende kommt das Ende

Was macht ein Schriftsteller, wenn er ernst und schwer erkrankt? Er schreibt darüber ein Buch. Und wenn es sein letztes wird.

Landschaft mit Sonne

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 11te KW. – In seinem letzten Buch »Bauchspeicheldrüsentagebuch« beschreibt der ungarische Schriftsteller Péter Esterházy seinen Weg hin zu seinem bevorstehenden Lebensende. Und mag zunächst gar nicht glauben, dass er zuletzt die Position des Beobachters verlassen wird. (Foto © dioxin | photocase.de)

Zur Rezension

Artikel

Männer und Trauer

Erfahrungen, Vermutungen und Erklärungsversuche zu einem oft missverstandenen Gefühl

Ein Mann schaut in die Ferne

Martin Kreuels

Warum tun sich so viele Männer so schwer mit ihrer Trauer? Die gefühlsorientierte Kommunikation scheint, wenn es um Trauer geht, einfach nicht ihre Sache zu sein. Wobei es durchaus Lebensbereiche gibt, in denen Männer in großer Zahl gefühlsorientiert anzutreffen sind – etwa im Fußball, am Stammtisch, Kirchenveranstaltungen, diversen Festivitäten … Männer nutzen aber in Krisensituationen häufig andere Wege als Frauen, um ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Diese Wege sind einer breiten Öffentlichkeit meist nicht bekannt oder bewusst. Konflikte in vielen Beziehungen sind dadurch vorprogrammiert, weil Frauen und Männer sich in ihrem Umgang mit der Trauer nicht verstehen. (Foto © REHvolution.de | photocase.de)

Zum Beitrag