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Verstörung garantiert

Da lernen wir unser Leben lang lernen – um am Ende nicht mal mehr die Namen unserer Nächsten zu wissen. Wie wird sich das anfühlen, dieses Schreckgespenst Demenz?

Hände eines alten Menschen

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 40te KW. – Der Schweizer Arzt, Gerontopsychiater und Schriftsteller Christoph Held betritt in »Bewohner« sehr poetisch eine duale Welt, in der ganz eigene Lebensbedingungen herrschen. (Foto © Susann Städter | photocase.de)

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Vom Krieg

Wie über den Krieg schreiben? Wie erzählen, was dort passiert? Und wie das aushalten, was man lesen wird?

Vermummter Soldat in Afghanistan

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 38te KW. – Der dänische Romancier Carsten Jensen schickt in »Der erste Stein« 27 Männer und eine Frau in die Wirren des afghanischen Bürgerkrieges. Das zu überleben? Schwierig. Sehr schwierig. In vielerlei Hinsicht. (Foto © Robert Kresse | photocase.de)

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So schwer es auch fallen mag …

Ist Verzeihung und Aussöhnung nach einer Vergewaltigung möglich?

Ein Mann und eine Frau

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 33te KW. – Südafrika, ein Land mit einer der höchsten Vergewaltigungsraten weltweit. Und hier trifft eine isländische Frau, die kein Opfer mehr sein will, auf den australischen Mann, der kein Täter mehr sein will. Thordis Elva erzählt in ihrem Buch »Ich will dir in die Augen sehen« in beeindruckender Offenheit von der Auseinandersetzung mit der ihr angetanen Vergewaltigung. Und wie sie versucht, dem Täter zu vergeben. Dabei ist eines ganz klar und bleibt ganz klar: Die Tat wird in keinem Moment relativiert, keine Entschuldigungen werden bemüht, keine Abschwächungen werden vorgenommen. Wichtig ist allein Ehrlichkeit. (Foto © goenz | photocase.de)

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Martins Angst

Normalität kann weit mehr sein als nur langweilig. Sie kann bedrücken, dann unterdrücken. Und zugleich ist das dazu Erlebte schwer zu fassen: weil es so normal ist.

Ein Junge stützt seinen Kopf auf einen Tisch

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 31te KW. – Martin Osterberg erzählt in »Das kalte Haus« vom Aufwachsen in einer scheinbar ganz normalen Familie, quer durch die 1960er- und 1970er-Jahre. Und er erzählt davon, wie schwer es ist, anschließend ein ganz eigenes Leben zu führen. (Foto © as_seen | photocase.de)

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