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Achtung, Kussattacke!

Ein neues Kinderbuch schaut auf den Zwang zur Nähe, der auch für Jungen unangenehm ist

Ein Junge wird von seiner Mutter geküsst

Ralf Ruhl

Seit mindestens Tomi Ungerers »Kein Kuss für Mutter!« Anfang der 1970er Jahre ist es ein wiederkehrendes Motiv in der Kinderliteratur: Kinder wollen nicht gegen ihren Willen geküsst werden. Wo dies aber Realität ist, wäre ein neuer #Aufschrei notwendig … (Foto © terrylee | photocase.de)

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»Geschlechtergleichstellung im Migrationskontext gelingend gestalten«

Fachtag am 28. November 2017 in Hannover

Drei Männer stehen um einige Schlüssel herum

Alexander Bentheim (Redaktion)

Fragen zur Gleichstellung der Geschlechter in einer vielfältigen Gesellschaft brauchen Debatten um eigene und andere kulturelle Prägungen, eine Verständigung über Werte und Rechte ist daher für das Zusammenleben von zentraler Bedeutung. Der Fachtag im Stadtteilzentrum Ricklingen (Hannover, 28.11.2017, 10:00 – 16:30 Uhr) möchte – auch mit Blick auf die praktische Arbeit – vielfältige Aspekte beleuchten, wie unsere Gesellschaft geschlechtergerecht und integrativer gestaltet werden kann. Ein breites Vortrags- und Workshop-Programm aus Wissenschaft und Praxis richtet sich an alle Akteur_innen der Arbeitsfelder Flucht, Migration, Gleichstellung und Teilhabe.

Aus dem zielführenden Workshop-Programm sei an dieser Stelle der Beitrag »’Was geht?‘ mit jungen männlichen Geflüchteten – Wie auch männliche Migranten erreicht werden können« von Olaf Jantz (Dipl. Päd. und Jungenbildungsreferent bei mannigfaltig e.V. – Institut für Jungen- und Männerarbeit) vorgestellt: »Jungen und Männer scheinen in der Praxis schwieriger mit pädagogischen Mitteln erreichbar zu sein. Und oft wird betont, dass sich dies bei selbst betontem Migrationshintergrund von männlichen Jugendlichen/jungen Männern nochmals zuspitzt. In diesem Workshop wird vorgestellt, wie insbesondere männliche Geflüchtete durch Jungen*arbeit erreicht werden können. Es werden die zentralen Zusammenhänge praxisnah beleuchtet: Erfahrener Rassismus, Betonung der eigenen Männlichkeiten, Verantwortung für das eigene Leben, persönliche Positionierungen und Veränderbarkeiten in Geschlechterverhältnissen, Balance aus Präventionsarbeit und (Self-)Empowerment, Transkulturelle Methoden in der ‚mitmännlichen Reflexion‘.«

Die Anmeldung erfolgt online hier, der Teilnahmebeitrag beträgt 15 Euro, die Teilnehmer_innen-Zahl ist auf 100 begrenzt. (Foto © margie | photocase.de)

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Verstörung garantiert

Da lernen wir unser Leben lang lernen – um am Ende nicht mal mehr die Namen unserer Nächsten zu wissen. Wie wird sich das anfühlen, dieses Schreckgespenst Demenz?

Hände eines alten Menschen

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 40te KW. – Der Schweizer Arzt, Gerontopsychiater und Schriftsteller Christoph Held betritt in »Bewohner« sehr poetisch eine duale Welt, in der ganz eigene Lebensbedingungen herrschen. (Foto © Susann Städter | photocase.de)

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