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Die Rückkehr des Soldaten in Europa

Wie der Ukraine-Russland-Konflikt traditionelle Rollenbilder reaktiviert.

junger Mann mit Mistgabel

Thomas Gesterkamp

Jetzt kehren soldatische Leitbilder zurück. Gefordert wird eine Wiedereinsetzung der Wehrpflicht – die vor gut zehn Jahren nicht abgeschafft, sondern formal nur ausgesetzt wurde. Im »Verteidigungsfall« kann der Staat also nach wie vor über die Körper junger Männer behördlich verfügen, sie in Kasernen »einziehen« und auf Schlachtfelder schicken. Militärexperten fachsimpeln in den Medien zu guten und besten Sendezeiten über effiziente Strategien und geeignetes Material, während junge russische Rekruten für »Spezialoperationen« missbraucht werden und ukrainische Männer zwischen 18 und 60 Jahren an der Ausreise gehindert werden. Eine Tragödie auf allen Ebenen. (Foto © Alan_smithee | photocase.de)

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Leben in riskanten Zeiten

In sicheren Zeiten ist es einfach, Zivilcourage und Protest und Widerstand gegen das Unrecht einzufordern. Was aber ist in unsicheren Zeiten?

Landschaft mit Kühen und Horizont

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 13te KW. – Florian Knöppler verortet in seinem fulminant erdigen Roman »Habichtland« eine norddeutsche Held:innen-Geschichte ins Jahr 1941. (Foto © pixx | photocase.de)

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Ein Kind wird erwachsen

Ein Roman kann einen in eine Welt führen, in der das Gute mit dem Bösen ringt – jeden Tag aufs Neue.

Junge und Großvater Stirn an Stirn

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 4te KW. – Noch einmal erzählt Aharon Appelfeld in »Sommernächte« die Geschichte vom Überleben eines jüdischen Kindes während des Holocaust, von der langsamen Annäherung eines heranwachsenden Jungen und eines sich langsam vom Leben verabschiedenden alten Mannes, von so vielen Bezugspunkten zu seinem eigenen Leben. (Foto © coscaron | photocase.de)

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Lager IK-8

Ideale … schön und gut und ehrenwert, sie zu haben. Doch wie weit würde man gehen, um ihnen treu zu bleiben?

Mann mit Kapuzenpulli im Profil sitzt in einem kargen Raum

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 3te KW. – Der ukrainische Regisseur, Theaterautor und Aktivist Oleg Senzow erzählt in »Haft« von eben dieser in einem russischen Lager, von seinem 145-tägigen Hungerstreik und von einer speziellen Männerfreundschaft, die möglicherweise eine sein könnte. (Foto © biin | photocase.de)

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