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Ein Mann geht weiter

Ein programmatischer Beginn zum neuen Jahr – mit einem Aufschrei, einer Anklage, einer Forderung, einer Selbstverpflichtung auch.

ein Mann im Dunkeln hält die Hand vor sein Gesicht

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 3te KW. – Der vordergründig schmale Band »Briefe an die Täter«, herausgegeben von der Schriftstellerin Karen Köhler, versammelt 16 teils wuchtige Geschichten über erfahrene Gewalt. (Foto © una.knipsolina | photocase.de)

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Berufswunsch: Gangster!

Eine Pistole zum Geburtstag, noch dazu eine echte, führt zu einem Dilemma: Wie mache ich Papa stolz, ohne mich selbst zu verraten?

Junge spielt mit einer Pistole

Ralf Ruhl

Hamster Billy löst die Aufgabe auf seine Weise, ganz zauberhaft beschrieben im Kinderbuch »Pfoten hoch!« von Catharina Valckx. (Foto © zettberlin | photocase.de)

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Gewalt und Männlichkeit

Klaus Theweleits »Männerphantasien« erscheinen nach 42 Jahren als Neuauflage. Ein Interview mit dem Autor.

Männer in Stiefeln

Thomas Gesterkamp (Interview)

Das ist sehr ungewöhnlich: Nach 42 Jahren erscheint die Neuauflage eines Buches von offenbar zeitloser Brisanz. Noch dazu handelt es sich um einen echten Wälzer: 1150 Seiten, plus 120 Seiten aktualisiertes Nachwort. Klaus Theweleits »Männerphantasien«, erstmals erschienen in zwei Bänden 1977 und 1978, war ein früher Klassiker der Männerliteratur, verkauft wurden insgesamt mehr als 100.000 Exemplare. Gestützt auf historische Selbstzeugnisse von Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg analysiert der Autor den zerstörerischen Charakter männlicher Gewalt – und deren Ursachen. Das Interesse daran ist heute vielleicht größer denn je: Denn es geht um Erklärungen dafür, warum Männer rechtsradikal sind oder werden. (Foto © jala | photocase.de)

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Zwei suchen drei

Die Tochter ist Journalistin geworden, ihr Vater war Polizist. So gesehen verbündet und verbindet sie das Ermitteln. Und nun lernen sie sich noch mal anders kennen.

ein Mann läuft durch den Regen

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 48te KW. – Patrizia Schlosser macht sich auf, die letzten untergetauchten RAF-Mitglieder zu finden. An ihrer Seite: ihr Vater. Der als Polizist beim Anschlag auf die Olympiade 1972 in München dabei war. (Foto © tobeys | photocase.de)

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