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Familie am Meer

Können die anderen hören, was man denkt? Und wäre es hilfreich, wenn dem so wäre?

ein Mann schaut auf eine Abendstimmung am See

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 26te KW. – Ina Westman schickt in ihrem furiosen Roman »Heute beissen die Fische nicht« Mutter-Vater-Kind auf eine finnische Schäreninsel, wo nicht nur die eigenen Geister hausen. (Foto © joexx | photocase)

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Mit freundlichen Grüßen

Was tun, wenn man an das, was einst war, nur rätselhafte Erinnerungen hat? Man schaut dennoch, wie man dem Verschwundenen nahe kommen kann.

Ein Junge schaut aus einer Zimmerecke auf zwei Erwachsene

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 21te KW. – Mischa Mangel macht sich in seinem Debütroman »Ein Spalt Luft« auf die Suche nach einem verschwundenen Kindheitsanfang. (Foto © noisynadine | photocase)

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Empathie – So lernst Du Mitgefühl

Neues Video der Männerberatung der AWO Werra-Meißner und des Instituts NoMos im YouTube-Kanal »Täterberatung Häusliche Gewalt«

Mann mit zwei therapeutischen Puppen

Alexander Bentheim (Redaktion)

Empathie wird oft mit den Worten »Mitleid« oder »Mitgefühl« übersetzt. Zunächst aber geht es darum, Gefühle im anderen zu erkennen. So erkennt ein noch hilfloses, vom Wohlwollen der Erwachsenen vollkommen abhängiges Baby erst mit der Zeit, welcher Gesichtsausdruck Freundlichkeit und positive Zuwendung verspricht. Und es lernt, diesen Ausdruck mit einem eigenen Gefühl zu verbinden. Aber Baby ist nicht gleich Baby: Jungen werden – und das zeigen psychologische Tests, wobei das Geschlecht der Eltern sogar unwichtig ist – seltener als Mädchen mit positiver Zuwendung bedacht. Auf wessen Gefühle jedoch seltener positiv reagiert wird, der wird Gefühle auch seltener zeigen und eher verbergen – wovon viele Männer ein lautloses Lied singen können.

Ralf Ruhl, Männerberater der AWO im Werra-Meißner-Kreis, und Robert Moos, Täter*innenberater beim Institut NoMos, behandeln in ihrem neuen Video (4’54“) die Grundzüge der Empathie. Denn um diesen Kreislauf zu überwinden, gibt es nur eins: Nehmt Eure Jungen in den Arm! Tröstet sie! Zeigt ihnen Euer Herz! Weil: nur wer die eigenen Gefühle kennt, kann sie auch seinen Kindern vermitteln und deren Gefühle spiegeln. Sie zu benennen ist immer wichtig und für Männer eine starke Herausforderung. Auf sich selbst achten, sich selbst ernst nehmen ist die Grundvoraussetzung für Empathie. Und so hilft Empathie auch gegen Häusliche Gewalt: Wer die Gefühle erkennt, die er selbst im anderen auslöst, der wird weniger bereit sein, zuzuschlagen, zu drohen, zu vernichten. Deshalb ist eine empathische Beziehung die beste Prävention vor Häuslicher Gewalt. (Filmszene © Robert Moos)

NEU: Empathie – So lernst du Mitgefühl (4’54“)

Die weiteren Videos als Einzelbeiträge:
Du hast es in der Hand – Vorstellung des Tutorials (4’30“)
Dein Krisenthermometer (4’04“)
Wut, Kränkung, Provokation (4’13“)
Dein Notfallplan (3’25“)
Bilanz und Konsequenzen der Tat (6’56“)
Gewaltspirale und Kreislauf der Liebe (6’40“)
Kinder und Häusliche Gewalt (5’23“)
Häusliche Gewalt und Kinder – Experte Manuel Schwab (7’09“)
Verhalten entsteht im Kopf (3’45“)
So gelingt Kommunikation (6’32“)
Wenn die Polizei kommt (7’25“)
Paardynamik (7’55)

Zum Videokanal Täterberatung Häusliche Gewalt mit allen Beiträgen

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Ein Held wie Otto

Männer gehen in die Welt, Frauen hüten das Heim. Immer wieder wird in Varianten diese Erzählung wiederholt. Doch es geht auch andersherum.

Ein Mann sitzt an einem Kamin

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 19te KW. – Die belgische Zeichnerin und Autorin Judith Vanistendael erzählt in ihrer wunderbaren Graphic Novel »Penelopes zwei Leben« von einer hilflosen Helferin und schreibt zugleich nicht nur das Ende der Odyssee um. (Illustration © Judith Vanistendael)

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