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Doppelt schmerzhafte Suche

Einer Idee folgen. Ganz und gar. Damit fängt es an. Und endet nicht gut.

Frau in Mohnblumenwiese

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 7te KW. – Wencke Mühleisen erzählt in ihrem spannenden wie emphatischen Buch »Du lebst ja auch für deine Überzeugung« über ihre Jahre in der AAO-Kommune des Otto Mühl und von der Recherche über ihren faschistischen Vater – und wie beides möglicherweise zusammenhängt. (Foto © Fräulein.Palindrom | photocase.de)

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Ohne Scheiß

Es ist schön, wenn man jung ist. Und es ist auch nicht schön, so gar nicht. Hilft aber nichts. Man muss da durch.

Zwei Jungen im Zimmer und einer fotografiert

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 6te KW. – Matthias Brandt schickt in seinem kongenialen Roman »Blackbird« einen 15-jährigen Jungen auf eine Achterbahnfahrt durch eine rätselhafte Zeit namens Jugend. (Foto © carlitos | photocase.de)

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Gewalt und Männlichkeit

Klaus Theweleits »Männerphantasien« erscheinen nach 42 Jahren als Neuauflage. Ein Interview mit dem Autor.

Männer in Stiefeln

Thomas Gesterkamp (Interview)

Das ist sehr ungewöhnlich: Nach 42 Jahren erscheint die Neuauflage eines Buches von offenbar zeitloser Brisanz. Noch dazu handelt es sich um einen echten Wälzer: 1150 Seiten, plus 120 Seiten aktualisiertes Nachwort. Klaus Theweleits »Männerphantasien«, erstmals erschienen in zwei Bänden 1977 und 1978, war ein früher Klassiker der Männerliteratur, verkauft wurden insgesamt mehr als 100.000 Exemplare. Gestützt auf historische Selbstzeugnisse von Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg analysiert der Autor den zerstörerischen Charakter männlicher Gewalt – und deren Ursachen. Das Interesse daran ist heute vielleicht größer denn je: Denn es geht um Erklärungen dafür, warum Männer rechtsradikal sind oder werden. (Foto © jala | photocase.de)

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Zwei suchen drei

Die Tochter ist Journalistin geworden, ihr Vater war Polizist. So gesehen verbündet und verbindet sie das Ermitteln. Und nun lernen sie sich noch mal anders kennen.

ein Mann läuft durch den Regen

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 48te KW. – Patrizia Schlosser macht sich auf, die letzten untergetauchten RAF-Mitglieder zu finden. An ihrer Seite: ihr Vater. Der als Polizist beim Anschlag auf die Olympiade 1972 in München dabei war. (Foto © tobeys | photocase.de)

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