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Bergauf, bergab

Da, wo man einst herkam, will man nicht wieder hin. Es sei denn, man hat dort noch etwas zu erledigen.

Klettern im Elbsandsteingebirge

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 39te KW. – Der Wahlschweizer Thilo Krause schickt in seinem Debüt-Roman »Elbwärts« seinen Helden ins Elbsandsteingebirge, wo (nicht nur) die Vergangenheit lauert. (Foto © vieledinge | photocase.de)

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Die Starre nach dem Biss

Wie über das nicht Sagbare sprechen, wie schreiben? In dem man sich ihm immer wieder annähert, nicht ausweicht; in dem man dem Ungeheuren des Schmerzes nahe bleibt.

Kaninchen als kaputte Folie auf rosa Hintergrund

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 35te KW. – Ulrike Almut Sandig lässt in ihrem Debüt-Roman »Monster wie wir« zwei junge Menschen um ein gewaltloses Leben ringen – der Untergang der DDR inklusive. (Foto © Alexander Bentheim – time. | photocase.de)

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CoVid-19 und die Folgen: Geschlechterrollen rückwärts?

Frauen seien die Hauptverliererinnen der Pandemie, während für Männer alles beim Alten bliebe – so eine feministische These. Doch die empirische Grundlage für diese Behauptung ist dünn.

Thomas Gesterkamp

Es lohnt sich genauer hinzuschauen. Auch Männer haben während des Lockdowns ungewohnte Erfahrungen gemacht, vor allem durch die stark gestiegene Nutzung der Arbeitsform Homeoffice. Ein Projekt der Universität Bielefeld und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung präsentierte im Juni auf der Basis des »sozio-ökonomischen Panels« etwas genauere Fakten. Das Wissenschaftsteam hatte nachgefragt, wie viel Zeit Eltern mit minderjährigen Kindern im Monat April für Betreuung und Hausarbeit aufbrachten. Mütter kamen dabei auf 7,6 Stunden, Väter auf 4,2 Stunden täglich. Im Vergleich zu den Zeiten vor »Corona« errechnete sich eine Mehrarbeit von rund zwei Stunden für beide Geschlechter. Die These vom Rückfall in traditionelle Rollenmuster weist die Studie damit zurück: Die zusätzlichen Belastungen teilen die Paare relativ paritätisch unter sich auf. Eine Umfrage des Allensbach-Institutes im Auftrag des Familienministeriums bestätigt diesen Befund: Frauen leisten danach wie bisher zwar deutlich mehr unbezahlte Sorgearbeit, doch »Corona« hat nichts Wesentliches daran verändert. (Foto © Antonio Recena | photocase.de)

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»Arschbombe! Vom Zehner!«

Tja, so sind sie. Manche Jungs. Jedenfalls im Comic.

Zwei Jungs spielen mit Smartphone im Wohnzimmer

Ralf Ruhl

Nur Blödsinn im Sinn, den ganzen Tag daddeln, auf dicke Hose machen und sich kloppen? In Kim Fupz Aakeson’s Comic »Hugo & Hassan«, mit wunderbaren Illustrationen von Rasmus Bregnhoi, zeigen die Autoren, dass Jungs beste Freunde sein können, wenn es darauf ankommt. (Foto © coscaron | photocase.de)

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