Radiofeature zu Jungen und Männern in Magdeburg.
Text: Alexander Bentheim (Redaktion)
Foto: Kindel Media, pexels.com
»Mann!« – das Wort ist Diagnose und Verzweiflungsruf. Und gegen Selbstzweifel hilft oft Abschottung, auch die Pflege der eigenen Muskulatur oder die Flucht in die Bro-Kultur, mit alten Idealen von Stärke, Stolz und Kameradschaft. Das männliche Geschlecht gilt heute als übernervös und schnell gekränkt, als von Komplexität überfordert und tendenziell gewalttätig. Zunehmend wird die Welt wieder von »echten Männern« regiert, zur wilden Begeisterung ihrer Anbeter – und zum wachsenden Entsetzen des aufgeklärten Rests. Aber wie sehen Jungen und Männer heute die Welt? Und wie geht es ihnen wirklich?
Tom Schimmeck – vielfach ausgezeichneter Journalist, Autor und Regisseur für Presse und Hörfunk – nimmt eine Stichprobe in Magdeburg, wo seit Jahrhunderten Herrscher zuhause waren und die AfD bald alleine regieren will, und erkundet in der Grundschule und im Stadion, im Jugendzentrum und im Landtag: Wann ist ein Mann ein Mann?
Das ca. 55-minütige Feature des Deutschlandfunk (Erstausstrahlung 09.01.26) gibt es online und als mp3.








