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Frittenfett ist Heimat

Eine Lebensgeschichte von dort, das man »unten« nennt, wenn man nicht von dort kommt.

zwei hände mit Tattoos HATE und LOVE

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 20te KW. – In der deutschsprachigen Literatur werden zumeist die Probleme der Bessergestellten und der Besserverdienenden behandelt. Was ist mit denen, bei denen zuweilen der Strom abgestellt wird und die Miete mehr als fällig ist? Christian Baron erzählt in seinem Debütroman »Ein Mann seiner Klasse« von Armut, von seinem prügelnden Vater, seiner depressiven Mutter – und wie ihm der Aus- wie auch Aufstieg gelang. (Foto © complize | photocase.de)

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Die Söhne des Bäckers

Die 1970er-Jahre wirken von heute aus gesehen wie eine harmlose Zeit: komische Musik, seltsame Frisuren, unförmige Kleidung. Die Repressionen, denen Jugendliche ausgesetzt waren, sind dagegen weitgehend in Vergessenheit geraten.

zwei Jugendliche vor 70er Jahre Tapete

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 18te KW. – Willi Achten gibt den einstigen Heimkindern der Bundesrepublik mit seinem wuchtigen Roman »Die wir liebten« eine literarische Stimme. (Foto © Andre Schütt | photocase.de)

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Jungen in rosa

Endlich entdecken auch Kinderbuchverlage, dass es »andere Jungen« gibt.

Grafitti eines einbeinigen Mannes im Tutu

Ralf Ruhl

Drei Titel nähern sich dem Thema auf ganz unterschiedliche Weise – Frauke Angel und Julia Dürr begleiten die Wünsche eines Jungen in »Disco!«, Riccardo Simonetti schreibt über »Raffi und sein pinkes Tutu« und Franz Orghandl und Theresa Strozyk wissen: »Der Katze ist es ganz egal«. Allerdings: eine Party gibt es am Ende immer. (Foto © Alexander Bentheim – time. | photocase.de)

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»You have to love each other«

Gewaltfreie Jungenerziehung? Über das Leben von jungen Mönchen in einer buddhistischen Klosterschule.

Fünf Jungen tragen Lasten einen Berg hoch

Nana Ziesche

Mitten im Bergdschungel von Sikkim, einem Bundesstaat im Nordosten Indiens, wohnen 18 Jungen zwischen 7 und 15 Jahren hoch über dem Dorf Yuksom zurückgezogen im Internat einer buddhistischen Klosterschule. Sie lieben Fußball, machen Quatsch, springen herum, können sich stundenlang in Videospiele am Handy vertiefen und veranstalten Wettbewerbe im Münzwurf. Sie sind wie alle kleinen Jungen. Sie schlafen zu zweit im Bett, sie umarmen einander, sie raufen nicht, sie streiten nicht und sie schreien einander nicht an. Sie sind besondere kleine Jungen. Wie funktioniert das? (Foto © Nana Ziesche)

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