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Männerarbeit, Geschlechterforschung, Dialog

Ein »Orientierungsrahmen« für eine geschlechterreflektierte Arbeit mit Jungen, Männern und Vätern.

Männer im Park spielen Schach

Thomas Gesterkamp

»Wenn Männer sich für Gleichstellung engagieren, findet das stets in einem Spannungsfeld statt: Einerseits sind sie noch immer privilegiert in einem patriarchalen System, gleichzeitig aber leiden sie unter dem, was dieses an Männlichkeitsnachweisen einfordert: Leistung immer und überall oder die Bereitschaft zur Selbst- und Fremdausbeutung beispielsweise. Sollen sie in dieser Situation Privilegien oder Leiden in den Vordergrund stellen? Das ist die zentrale, aber schwierige Frage für Männer im Gleichstellungsprozess«, sagt Markus Theunert vom Schweizerischen Instituts für Männer-und Geschlechterfragen im Gespräch mit dem Geschlechterforscher Matthias Luterbach vom Fachbereich Gender Studies der Universität Basel. (Foto © chival | photocase.de)

Zum gesamten Interview und Gespräch

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»Ein seltsamer Wachtraum«

Eine Kultur des Dialogischen in Zeiten des Direktiven

Zwei Männer auf einer Bank unterhalten sich

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 21te KW. – Was werden wir erinnern? Und was wird an Erinnertem bleiben? Noch sind wir darin verfangen, die Gegenwart auch nur ansatzweise zu begreifen. Die plötzlich so anders ist als geplant. Da trifft es sich gut, dass Alexander Kluge und Ferdinand von Schirach sich in dem Trostbüchlein »Trotzdem« über die Corona-Krise unterhalten und die Rechtsgeschichte der Einschränkung diskutieren. (Foto © deVante | photocase.de)

Zur Rezension

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Gewalt und Männlichkeit

Klaus Theweleits »Männerphantasien« erscheinen nach 42 Jahren als Neuauflage. Ein Interview mit dem Autor.

Männer in Stiefeln

Thomas Gesterkamp (Interview)

Das ist sehr ungewöhnlich: Nach 42 Jahren erscheint die Neuauflage eines Buches von offenbar zeitloser Brisanz. Noch dazu handelt es sich um einen echten Wälzer: 1150 Seiten, plus 120 Seiten aktualisiertes Nachwort. Klaus Theweleits »Männerphantasien«, erstmals erschienen in zwei Bänden 1977 und 1978, war ein früher Klassiker der Männerliteratur, verkauft wurden insgesamt mehr als 100.000 Exemplare. Gestützt auf historische Selbstzeugnisse von Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg analysiert der Autor den zerstörerischen Charakter männlicher Gewalt – und deren Ursachen. Das Interesse daran ist heute vielleicht größer denn je: Denn es geht um Erklärungen dafür, warum Männer rechtsradikal sind oder werden. (Foto © jala | photocase.de)

Zum Beitrag

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Väter in Elternzeit gesucht …

Online-Fragebogenstudie, ab sofort bis Oktober: Wie erleben Männer ihre berufliche Pause und wie geht es ihnen in dieser Zeit?

Vater mit Kleinkind

Alexander Bentheim (Redaktion)

Für eine Online-Fragebogenstudie der RWTH Aachen University sucht Clara M. Roesch für ihre Masterarbeit (unter der Leitung von Dr. Anna M. Stertz und Prof. Dr. Bettina S. Wiese am Lehrstuhl für Personal- und Organisationspsychologie) 150 Väter, die bis einschließlich Oktober 2019 in Elternzeit sind bzw. sein werden und bereit sind, Auskunft zu ihren persönlichen Erfahrungen mit dieser Zeit zu geben. Übergeordnet soll mit den Studienergebnissen langfristig das Wohlbefinden von Männern in ihrer Rolle als Vater und Arbeitnehmer gestärkt und unterstützt werden.
Alle Angaben werden vertraulich behandelt und anonym ausgewertet; als Dankeschön für die Teilnahme an der Studie können die Väter an einer Verlosung von 20 Geldpreisen in Höhe von je 50 Euro teilnehmen. (Foto © Paulo Sousa | photocase.de)

Link zur Studie
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