Artikel

Wenn Kinder verstummen

Mit Kindergartenkindern über sexuellen Missbrauch sprechen

Illustration zu einem Kinderbuch

Ralf Ruhl

Mit Kindergartenkindern über sexuellen Missbrauch sprechen ist ein schwieriges Unterfangen. In ihrem Bilderbuch »Was ist los, Joschi Bär?« zeigen Brigitte Endres (Text) und Anna Karina Birkenstock (Illustrationen), was es dazu braucht: Eltern, die präsent sind, einfühlsam – und stark. (Bild © Anna Karina Birkenstock | Aracari Verlag)

Zur Rezension

Artikel

Beratung für Männer* bei sexualisierter Gewalt

Neues Beratungsangebot von »basis-praevent« in Hamburg

Hand mit Telefonhörer

Alexander Bentheim (Redaktion)

Die Hamburger Beratungsstelle »basis-praevent« hat ihre Arbeitsbereiche erweitert um ein Beratungsangebot für Männer*, die sexualisierte Gewalt erfahren haben. Damit können nun Jungen*, Männer*, Angehörige und Fachkräfte unabhängig ihres Alters beraten werden – kostenlos und auf Wunsch anonym. Alle weiteren Infos finden sich im Flyer und im Internet unter www.basis-praevent.de. (Foto © rclassen | photocase.de)

Für Interessenten in diesem Themenbereich macht basis-praevent auf zwei aktuelle Fortbildungen aufmerksam (alle Infos hinter den Links):
23. September 2019: Jungen* als Betroffene von sexualisierter Gewalt
24. Oktober 2019: Psychische Traumatisierungen – Einführung

Artikel

Spiel nicht mit den Soccergirlies!

Jungen spielen nicht mit Mädchen. Das lässt sich in einem bestimmten Alter in fast jeder Kita beobachten. Darf das heutzutage noch sein?

Junge und Mädchen spielen vor einer Wand

Ralf Ruhl

»Hektor spielt (nicht) mit Mädchen« – ein neues Bilderbuch für Kids ab vier Jahren – suggeriert, dass der Zeitgeist eine Geschlechtertrennung seitens der Jungen nicht mehr zulässt. (Foto © aremac | photocase.de)

Zur Rezension

Artikel

Jungen weinen nicht

Ein Paradox: Obwohl sie im Schnitt über fünf Jahre kürzer leben als Frauen, ist der Umgang von Männern mit ihrer Gesundheit kaum Thema medizinischer Forschung

Ein muskulöser Mann breitet seine Arme aus

Thomas Gesterkamp

Die Medizin als akademisches Fach war stets eine männerdominierte Angelegenheit. In den Kliniken prägten einst Halbgötter in weiß die morgendlichen Visiten und erst recht die Operationssäle. Frauen assistierten als Krankenschwestern oder leisteten technische Hilfsdienste. Mindestens bis zur Jahrtausendwende agierte auch die pharmazeutische Industrie weitgehend geschlechtsblind: so erprobte sie Arzneimittel nicht selten ausschließlich an Männern – für Frauen konnte das lebensbedrohliche Folgen haben. Heute gibt es deutlich mehr Ärztinnen als noch vor ein paar Jahrzehnten. Doch von einer umfassend gendersensiblen Herangehensweise an das Thema Gesundheit kann nach wie vor keine Rede sein. (Foto © lz@larszahner.com | photocase.de)

Zum Beitrag