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Ein Held wie Otto

Männer gehen in die Welt, Frauen hüten das Heim. Immer wieder wird in Varianten diese Erzählung wiederholt. Doch es geht auch andersherum.

Ein Mann sitzt an einem Kamin

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 19te KW. – Die belgische Zeichnerin und Autorin Judith Vanistendael erzählt in ihrer wunderbaren Graphic Novel »Penelopes zwei Leben« von einer hilflosen Helferin und schreibt zugleich nicht nur das Ende der Odyssee um. (Illustration © Judith Vanistendael)

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Gern wäre ich König geblieben

Ein Kinderfachbuch über neue häusliche Monarchien und was eine frühe Entthronung für das weitere Leben bedeuten kann.

Kleiner Junge mit selbstgebastelter Krone

Ralf Ruhl

Wenn ein Geschwister kommt, wird das ältere Kind »entthront«. Was das bedeutet, beschreibt Ljuba Stille aus der Sicht und dem Erleben des »nun schon großen« Kindes in ihrem Kinderfachbuch »Kurz war ich König«. Das kann ziemlich heftig sein – und Eltern vor erhebliche Probleme stellen. Wie mit Geschwisterrivalitäten am besten umzugehen ist, wird im Fachteil von den Kinder- und Jugendlichenpsycholog*innen Gabriele Meyer-Enders und Lars Adam erklärt. (Foto © Alexander Bentheim)

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Wenn Papa nur noch traurig ist

Ein Bilderbuch über depressive Väter und die Auswirkungen dieser Erkrankung auf ihre Kinder

Dunkles Zimmer mit Licht vom Fenster hinter einem Vorhang

Ralf Ruhl

Etwa vier Millionen Männer sind in Deutschland von einer Depression betroffen, die meisten im mittleren Alter, oft in der Familienphase. Welche Auswirkungen die Erkrankung auf ihre Kinder hat, zeigt Claudia Gliemann einfühlsam und kompetent in ihrem Bilderbuch »Papas Seele hat Schnupfen«. (Foto © akai | photocase.de)

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Eines Tages ist alles vorbei

Er ist gegenwärtig wie lange nicht. Doch man schaut ihn nicht an und spricht kaum über ihn: den Tod.

Wanderer in Landschaft

Frank Keil

Männerbücher der Woche, 4te KW. – Drei lesenswerte Bücher nehmen sich das Sterben und damit das Leben zur Brust: das neue Konkursbuch #56 versammelt unterschiedlichste, stets intensive Beiträge (vor allem von Autorinnen, und die können ja eine gute Anregung für uns Männer sein), Zsuzsa Bánk berührt mit den Beobachtungen vom Tod ihres Vaters, und Ralf Schlatter ringt mit seiner des Lebens müden Mutter. (Foto © taretz | photocase.de)

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