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Wenn Karl-Heinz durchdreht

Er ist noch nicht einmal vier Jahre alt und bringt Eltern und Erzieherinnen an den Rand des Nervenzusammenbruchs. Und so einen gibt es in jeder Kita.

Junge mit Stock

Ralf Ruhl

Karl-Heinz ist echt hart drauf. Macht die Sachen der anderen kaputt, schlägt aus dem Nichts zu, wütet, verweigert sich, versucht zu kontrollieren. Das macht es schwer ihn zu mögen. Und es ist leicht, die Schuld bei den Eltern zu suchen. »Desorganisiertes Bindungsverhalten« heißt das in der Bindungstheorie und -pädagogik nach Bowlby und Ainsworth. Doch das »Warum?« ist nicht so entscheidend, wichtiger ist das »Was tun?«. Und dabei hilft dieses kleine, höchst kompakte Bilderbuch für Eltern und Fachleute – trotz mancher Einschränkung. (Foto © plastikman1912 | photocase.de)

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Dachbodendachschaden

Es gibt diese Bücher, die einen nicht mehr loslassen und in ihre eigene Welt ziehen – welche einem plötzlich gar nicht so fremd vorkommt.

Ein Mann stapft durch en Schnee

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 10te KW. – Der grandiose Schweizer Schriftsteller Rolf Lappert lässt in seinem Roman »Über den Winter« seinen Helden in Hamburg einen Winter lang durch sein Leben taumeln. Im Mittelpunkt: erst ein Hotelzimmer, dann das altes Haus seiner Kindheit, eine verstorbene und eine quicklebendige Schwester, getrennte Eltern, jede Menge Nachbarn und ein Pferd. (Foto © kallejipp | photocase.de)

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Cecilia und Emil

So viele Bücher Jahr für Jahr – wie soll man da den Überblick behalten? Klare Kriterien, klare Auswahl. Und wird dann doch von Unvorhergesehenem überrascht.

Ein Vater hält den Kopf seines Kindes

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 9te KW. – Stefan Krauth erzählt in »Stummer Abschied« vom Tod seiner Frau Cecilia und vom Tod ihres Kindes Emil. Ein starker, radikaler Text, den man manchmal kaum aushält. Und den man dann doch weiter liest bis zu seinem Ende. (Foto © judigrafie | photocase.de)

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Männer und Trauer

Erfahrungen, Vermutungen und Erklärungsversuche zu einem oft missverstandenen Gefühl

Ein Mann schaut in die Ferne

Martin Kreuels

Warum tun sich so viele Männer so schwer mit ihrer Trauer? Die gefühlsorientierte Kommunikation scheint, wenn es um Trauer geht, einfach nicht ihre Sache zu sein. Wobei es durchaus Lebensbereiche gibt, in denen Männer in großer Zahl gefühlsorientiert anzutreffen sind – etwa im Fußball, am Stammtisch, Kirchenveranstaltungen, diversen Festivitäten … Männer nutzen aber in Krisensituationen häufig andere Wege als Frauen, um ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Diese Wege sind einer breiten Öffentlichkeit meist nicht bekannt oder bewusst. Konflikte in vielen Beziehungen sind dadurch vorprogrammiert, weil Frauen und Männer sich in ihrem Umgang mit der Trauer nicht verstehen. (Foto © REHvolution.de | photocase.de)

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