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Ohne Scheiß

Es ist schön, wenn man jung ist. Und es ist auch nicht schön, so gar nicht. Hilft aber nichts. Man muss da durch.

Zwei Jungen im Zimmer und einer fotografiert

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 6te KW. – Matthias Brandt schickt in seinem kongenialen Roman »Blackbird« einen 15-jährigen Jungen auf eine Achterbahnfahrt durch eine rätselhafte Zeit namens Jugend. (Foto © carlitos | photocase.de)

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Ein Mann wird älter

Und dann läuft das Leben langsam aus, ohne dass man es bemerkt und so richtig wahrnimmt. Was würde es auch ändern, wenn man noch mal auf die Tube drückt?

Seniorenpaar in einer Küche

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 5te KW. – Stewart O’Nan erzählt in seinem emphatischen Roman »Henry, persönlich« von eben diesem Henry, dessen quirligen Hund Rufus und von Henrys Frau Emily, die ihn überleben wird. (Foto © m.voigt.1982 | photocase.de)

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Fährfahrt zu sich

Sich Zeit nehmen, um Zeit zu haben. Innehalten, um vorwärts zu kommen. Versinken, damit man auftaucht. Das vermag Literatur.

Mann und Frau an der norwegischen Küste

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 49te KW. – Alexander Häussler versteht es, mit seinem Roman »Noch alle Zeit« zu verzaubern. Dabei sind die Themen heftig: Ein älterer Mann sucht seinen Vater, eine junge Frau flieht vor ihrem Kind. (Foto © Toniboni | photocase.de)

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Gewalt und Männlichkeit

Klaus Theweleits »Männerphantasien« erscheinen nach 42 Jahren als Neuauflage. Ein Interview mit dem Autor.

Männer in Stiefeln

Thomas Gesterkamp (Interview)

Das ist sehr ungewöhnlich: Nach 42 Jahren erscheint die Neuauflage eines Buches von offenbar zeitloser Brisanz. Noch dazu handelt es sich um einen echten Wälzer: 1150 Seiten, plus 120 Seiten aktualisiertes Nachwort. Klaus Theweleits »Männerphantasien«, erstmals erschienen in zwei Bänden 1977 und 1978, war ein früher Klassiker der Männerliteratur, verkauft wurden insgesamt mehr als 100.000 Exemplare. Gestützt auf historische Selbstzeugnisse von Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg analysiert der Autor den zerstörerischen Charakter männlicher Gewalt – und deren Ursachen. Das Interesse daran ist heute vielleicht größer denn je: Denn es geht um Erklärungen dafür, warum Männer rechtsradikal sind oder werden. (Foto © jala | photocase.de)

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