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Zornige weiße Männer

Wie sollte eine dialogisch orientierte Männerpolitik auf Ohnmachtsgefühle und Wutgeschrei reagieren?

Fokussierendes Augenpaar

Thomas Gesterkamp

Donald Trump siegte mit den Stimmen der männlichen Arbeiter in wirtschaftlichen Krisenregionen. Auf einen ähnlichen Effekt setzt die AfD bei der Bundestagswahl. Und auch sonst sind diverse Verschiebungen in politischen Haltungen zu aktuellen Themen zu beobachten. Wer dem etwas entgegen setzen will, muss nicht nur »Hartz IV« korrigieren. (Foto © maspi | photocase.de)

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Allianzen ohne Verbitterung

Andere Blicke (und fragwürdige Bezüge) auf ein angeblich »miserables Geschlecht«

Zwei Männer sitzen auf einer Bank am Meer

Thomas Gesterkamp

Mit der Anthologie »Der andere Mann« geht es dem österreichischen Psychotherapeuten und Herausgeber Josef Christian Aigner um einen »alternativen Blick auf Männer, der sie anders zeigt, als sie in Medien, Alltagsbewusstsein, Talkshows, Fachliteratur und gelegentlich auch in der Wissenschaft dargestellt werden«. Die Sammlung von Beiträgen und Blickwinkeln u.a. von Reinhard Winter, Ivo Knill, Hans-Geert Metzger, Markus Theunert und Hans Prömper kann damit als ein aktuelles Korrektiv zur gängigen Rezeption von Männlichkeit(en) betrachtet werden. (Foto © matlen | photocase.de)

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Zwischen Macho und Jammerlappen

Maskuline Zerrbilder: Der Mann gilt als lächerlich oder gar böse. Gebraucht wird er weiterhin im Krieg. Wo bleibt das Positive?

Ein Spielzeug-Dino pinkelt in eine Toilette

Thomas Gesterkamp

Ob in Fernsehserien, Bestsellern oder im Kabarett: Männerklischees sorgen für Abwertung und Spott. Wo einst der Blondinenwitz war, ist heute das Amüsement über den Mann. Über Jahrhunderte sei der Mann Garant »für Schutz und Fortbestand des Gemeinwesens« gewesen, galt als Schöpfer der Zivilisation – nun würden Männer dargestellt «als Zerstörer von Natur, Kriegstreiber, Gewalttäter, Kinderschänder oder – in der Werbung – als Trottel«, so der Geschlechterforscher Walter Hollstein. Früher hoch geachtete Eigenschaften wie Mut, Leistungswille und Autonomie seien heute »als Aggressivität, Karrierismus und Unfähigkeit zur Nähe stigmatisiert«. Ein düsteres Bild – gibt es denn gar nichts Positives? (Foto © kallejipp | photocase.de)

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Mit Frauen im Dialog

Wie können männliche Anliegen in die Politik eingebracht werden, ohne dabei auf Konfrontationskurs zu Frauen zu gehen?

Eine rothaarige Frau schaut auf eine Gruppe von Männern

Thomas Gesterkamp

Die Etablierung eines Männer-Referats im Bundesfamilienministerium und die Gründung des »Bundesforums Männer« als Pendant zum »Deutschen Frauenrat« vor ein paar Jahren machten Hoffnung. Es handelt sich um erste Bausteine einer »Männerpolitik«, die aber vor allem im internationalen Maßstab noch ganz am Anfang steht. Eine Einschätzung zum aktuellen Stand. (Foto © John Dow | photocase.de)

Zum Beitrag. Ergänzend gibt es dort eine Übersicht zu kommenden Veranstaltungen mit Thomas Gesterkamp.