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Boys are allowed to cry

Männlichkeit und Empathie sind kein Widerspruch

Ein Junge nimmt Anteil am Gefühl eines Mannes

Thomas Gesterkamp

Dürfen Männer Gefühle zeigen, sogar weinen, und dann noch bei einem Fußballspiel? »Titan« Oliver Kahn, früher deutscher Nationaltorwart, hat als Fernsehkommentator dazu eine klare Meinung: »Das gehört nicht auf den Platz.« Solange aber solche Vorbilder alte Männlichkeitskonzepte verteidigen, haben Jungen es schwer, sich zu trauen, empathisch zu sein. – Ein Vortrag über »Männer und Empathie« am 18. November 2019 auf Einladung des Club of Vienna in der Diplomatischen Akademie in Wien beleuchtet Hintergründe. (Foto © altanaka | photocase.de)

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Der Preis der Nähe

Beide arbeiten, und die Kinder werden lückenlos betreut. Das ist das Ideal. Aber ist das auch ein gutes Leben? Ein Vater denkt nach.

Vater und Sohn auf einer Wanderung

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 27te KW. – Leander Scholz hinterfragt in seinem klugen Essayband »Zusammen leben – Über Kinder und Politik« das reibungslose Zusammenleben von Eltern und Kindern in unseren neoliberalen Zeiten. (Foto © altanaka | photocase.de)

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Es wird einem nichts geschenkt

Nach »toxischer Männlichkeit« ist »weißer, alter Mann« der nächste Versuch, ein griffiges Anti-Label zu kreieren. Gewinnt man damit an Erkenntnis?

Menschenmenge

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 15te KW. – Die tatsächlich geniale, weil schlaue und vor allem selbstkritische Sophie Passmann hat für ihr Buch »Alte weiße Männer« jede Menge Männer der »Ja, aber«-Fraktion getroffen. (Foto © Vapi | photocase.de)

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Die Männerbewegung als Forschungsgegenstand

Eine wissenschaftliche Analyse männlicher Emanzipation zwischen Privilegierung und Legitimationsdruck

Interview mit Mikrofon

Thomas Gesterkamp

Die Soziologin Mara Kastein untersucht in ihrer Dissertation, u.a. anhand von Interviews, verschiedene Strömungen und Ansprüche einer gleichstellungsorientierten Männerpolitik – um schließlich festzustellen, dass Männer, die sich zu geschlechterpolitischen Fragen äußern, sich wegen ihrer gesellschaftlichen »Privilegierung« erst einmal rechtfertigen müssten, um mit ihren Positionen gehört zu werden (Foto © sol-b | photocase.de)

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Zur Einstimmung in das Thema gibt es einen Überblicksbeitrag der Autorin im Portal der Heinrich Böll Stiftung / Gunda Werner Institut.