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Bist du bereit für ein Kind? Für DEIN Kind?

Noch ein Ratgeber für Väter … aber ja! Denn hier geht es um die Beziehung zum Kind. Und zwar von Anfang an.

Illustration eines Vaters mit seinem Kind

Heiner Wacker

Vater sein von Anfang an – das klingt schön. Meist ist damit die Geburt gemeint. Und zwei Wochen Freistellung für Väter nach der Geburt sollen in dieser Legislaturperiode von der Bundesregierung auf den Weg gebracht werden. Aber der Anfang liegt viel früher: beim Beginn der Schwangerschaft. Und die – so wünscht es sich diese 98-seitige, tatsächlich kostenlose Broschüre – sollten Männer zur Vorbereitung nutzen. Auf alles, was dann kommt. Und vor allem für die Bindung zum Kind. Deshalb ist dies auch ein Beziehungsratgeber. (Illustration © Britt Jatho)

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Bratwurstfett

Man könnte es sich einfach machen – und lauthals »Spinner!« rufen, wenn Männer sich Frauen überlegen fühlen, Schwule für krank halten und vom »Genderwahn« faseln. Aber hilft das?

Schild mit der Aufschrift Wrong Way vor einem Wald

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 48te KW. – Tobias Ginsburg hat sich für sein düsteres wie lehrreiches Erkundungsbuch »Die letzten Männer des Westens« undercover in die Welten von Männerrechtlern, Antifeministen, Kichernazis und Antisemiten begeben. (Foto © Alexander Bentheim)

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Männer und Gesundheit

Pathogenese, Salutogenese und die Notwendigkeit eines selbstreflexiven Gesundheitsbewusstseins.

Mann sitzt auf einem Anleger und schaut auf das Wasser

Holger Barth

In der Gesundheitsförderung wird zumeist auf eine pathogenetische Herangehensweise gesetzt, die Männer jedoch nur unzureichend anspricht. Die gängige Praxis sollte daher um die Salutogenese ergänzt werden und darüber hinaus um mehr Männerforschung, um ein selbstreflexives Gesundheitsbewusstsein zu fördern. Denn, salutogenetisch betrachtet, wird das subjektive Gesundheitsbewusstsein von Männern akzeptiert und nicht auf Defizite und Risikofaktoren reduziert bzw. fokussiert. Es sollten verstärkt Angebote gemacht werden, die auf den Kompetenz-Erwerb und die Stärkung des Kohärenzgefühls abzielen, denn dies kann Männer dabei unterstützen, mehr Handlungsfähigkeit als ein wesentliches Element von Gesundheit zu entwickeln. (Foto © andsa | photocase)

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Befreien wir uns weiter vom Patriarchat!

Ganzheitlichere Männlichkeiten brauchen förderliche strukturelle Bedingungen, persönliches Engagement und neugieriges Interesse.

Ein Mann mit einem Hämatom am Auge hält sich den Unterkiefer

Holger Barth

(…) Den nächsten Schritt zu tun, das löst Ratlosigkeit und Ohnmacht aus. Denn dabei geht es nicht allein um die politische Forderung nach Geschlechtergerechtigkeit. Es braucht eine tiefenpsychologische Perspektive, wie es Männern gelingen kann, das Paradoxon eines Systems zu überwinden, das sie faktisch oder vermeintlich begünstigt, in vielen Fällen aber auch zu psychischen Deformationen führt. Es geht um nicht mehr, als Strategien gegen die »hegemoniale Männlichkeit« zu entwickeln, wie sie Robert Connell bereits in den 1990er Jahren offengelegt hat. (Foto © joto | photocase)

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