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Versuch über einen verstorbenen Vater

Einer stirbt und ist nicht mehr da. Gut, wenn man eine Form findet und das Handwerk hat, sich den nun folgenden Lebensmomenten schreibend zu stellen.

Kaffeemaschine und Wasserkocher

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 36te KW. – Lukas Meschik erzählt in seinem Assoziat »Vaterbuch« vom Weiterleben und Weiterschreiben nach dem Tod seines Vaters. (Foto © view7 | photocase.de)

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Wenn Kinder verstummen

Mit Kindergartenkindern über sexuellen Missbrauch sprechen

Illustration zu einem Kinderbuch

Ralf Ruhl

Mit Kindergartenkindern über sexuellen Missbrauch sprechen ist ein schwieriges Unterfangen. In ihrem Bilderbuch »Was ist los, Joschi Bär?« zeigen Brigitte Endres (Text) und Anna Karina Birkenstock (Illustrationen), was es dazu braucht: Eltern, die präsent sind, einfühlsam – und stark. (Bild © Anna Karina Birkenstock | Aracari Verlag)

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Beratung für Männer* bei sexualisierter Gewalt

Neues Beratungsangebot von »basis-praevent« in Hamburg

Hand mit Telefonhörer

Alexander Bentheim (Redaktion)

Die Hamburger Beratungsstelle »basis-praevent« hat ihre Arbeitsbereiche erweitert um ein Beratungsangebot für Männer*, die sexualisierte Gewalt erfahren haben. Damit können nun Jungen*, Männer*, Angehörige und Fachkräfte unabhängig ihres Alters beraten werden – kostenlos und auf Wunsch anonym. Alle weiteren Infos finden sich im Flyer und im Internet unter www.basis-praevent.de. (Foto © rclassen | photocase.de)

Für Interessenten in diesem Themenbereich macht basis-praevent auf zwei aktuelle Fortbildungen aufmerksam (alle Infos hinter den Links):
23. September 2019: Jungen* als Betroffene von sexualisierter Gewalt
24. Oktober 2019: Psychische Traumatisierungen – Einführung

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»Ich freue mich auf Samstag treffen«

Über die Anstrengungen der Integration. Ein Tagebuch.

Verbundenheit

Stefan Moes

24. April 2017. Vor mir steht Abiel, ein schlanker, hoch aufgeschossener junger Mann mit feinen Gesichtszügen. Vor zwei Jahren floh er aus Eritrea nach Europa. Er kann das schon gut auf Deutsch erzählen. So kalt habe er sich Deutschland nicht vorgestellt. In seiner Heimat scheine immer die Sonne. Bei der Ankunft in Italien habe er am Strand schlafen können. Das muss er in Hamburg nicht. Abiel teilt sich mit zwei anderen Flüchtlingen eine betreute Jugendwohnung.
Jeden Morgen stehe er um vier Uhr auf, erzählt er, um in eine überbetriebliche Ausbildungsstätte zu fahren. In einem Praktikum lerne er dort den Umgang mit Metall. Sein Betreuer, ein Sozialpädagoge, ergänzt: Abiel gehe in die 10. Klasse. Mit dem Lesen hapere es noch, auch das Schreiben falle ihm schwer. Wir reden ein wenig über seine Pläne. Was passiert, wenn er keine Arbeit findet? (Foto © kb-photodesign | photocase.de)

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