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Halt und Schwindel

Wie Körper, Geist und Seele möglicherweise zusammenhängen, wird stets interessant bleiben – und Stoff für Erzählungen bieten.

Silhouette eines stolpernden Mannes

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 17te KW. – Aris Fioretos versammelt in seinem »Atlas – literarische Fallgeschichten zur Vermessung von Körper und Seele« Erzählungen von zeitloser Rätselhaftigkeit. (Foto © Alexander Bentheim)

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»Gefühlvoll – aber kein Weichei!« Über das Mannsein heute

Digitale und analoge Salonabende – eine neue Veranstaltungsreihe des MännerKompetenzCentrum Hamburg

Mann mit Luftballons an einer Straße in einer einsamen Landschaft

Alexander Bentheim (Redaktion)

Das im letzten Jahr gegründete MännerKompetenzCentrum Hamburg startet am 4. Mai eine Salonabend-Reihe mit vielfältigen Männer-Themen von engagierten Impulsgebern – zunächst digital, aber wenn es die pandemischen Umstände zulassen, auch wieder analog. Auf das Mannsein aus verschiedenen Perspektiven blicken ist Programm, miteinander ins Gespräch kommen das Ziel – und das an jedem ersten Dienstag im Monat.

Den Auftakt macht der Bielefelder Diplom-Psychologe, Psychotherapeut und Männerbuchautor Björn Süfke. »Kein Wunder«, sagt er, »dass Männer heute verwirrt sind: Doppelanforderungen im Hinblick auf Partnerschaft und Karriere, Vaterschaft zwischen Anspruch und Erwartung, Gefühle zwischen Empathie und Kontrolle.« Björn Süfke, Autor von u.a. »Den Mann zur Sprache bringen«, »Männerseelen« und »Männer. Was es heute heißt, ein Mann zu sein«, plädiert für eine vollständige Gleichstellung von Vätern bei der Erziehungsarbeit, damit die nachfolgende Generation – vor allem Jungen – auch mit männlichen, emotional präsenten Identifikationsfiguren aufwachsen kann. Und: es müsse in unserer Gesellschaft möglich werden, über männliches Leid zu sprechen, ohne ausgelacht oder in einen unwürdigen Geschlechterkampf hineingezogen zu werden. Dass das traditionelle Verständnis von Männlichkeit im Zerfall begriffen ist, gilt ihm als positive und notwendige Entwicklung, denn: dieses Bild von Männlichkeit hat verheerende Konsequenzen für Männer in puncto Gesundheit, Beziehungen, Sexualität, Gewalt und psychischem Wohlergehen. Zur Diskussion stellt Björn Süfke Erkenntnisse aus seiner Arbeit: eine positive männliche Emanzipation, eine männliche Versagenskultur und ein Ende der Männerabwertung und des Geschlechterkampfes. (Foto © Nordreisender | photocase.de)

Moderation: Andreas Leschke, MännerKompetenzCentrum Hamburg e.V. | Zeit: 4. Mai 2021, 18.30 – 20.00 Uhr | Ort: Zoom-Videokonferenz | Teilnahmebeitrag: Spende nach eigenem Ermessen | Anmeldung: Zugangs- und Kontodaten nach Erhalt der Anmeldung oder Mail an salonabend@mkc.hamburg bis zum 30. April 2021 | Eine Vorschau auf weitere Termine und Themen gibt hier.

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Wenn Papa nur noch traurig ist

Ein Bilderbuch über depressive Väter und die Auswirkungen dieser Erkrankung auf ihre Kinder

Dunkles Zimmer mit Licht vom Fenster hinter einem Vorhang

Ralf Ruhl

Etwa vier Millionen Männer sind in Deutschland von einer Depression betroffen, die meisten im mittleren Alter, oft in der Familienphase. Welche Auswirkungen die Erkrankung auf ihre Kinder hat, zeigt Claudia Gliemann einfühlsam und kompetent in ihrem Bilderbuch »Papas Seele hat Schnupfen«. (Foto © akai | photocase.de)

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Im abseitigen Diesseits

Selbst bestimmen, was ist. Allein entscheiden. Nur auf sich gestellt sein. Erstrebenswert und auch effektiv – oder ein Weg ins Falsche?

ein Tisch mit Laptop, Notizbuch, Stift und Tasse

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 8te KW. – Andreas Lehmann erzählt in »Schwarz auf Weiß« überzeugend von unserer neuen, individuell zugeschnittenen Arbeitswelt, Covid-19 inklusive. (Foto © markusspiske | photocase.de)

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