Artikel

Letzte Texte, die für immer bleiben können

Schreibt man zu Beginn am besten, wenn noch vieles ungeschliffen ist?

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 51te KW. – Von Wolfgang Herrndorf gibt es mit »Stimmen« einen letzten, schmalen Band mit Erzählungen, Prosa-Miniaturen – und überraschenden Gedichten. Und noch einmal wird mehr als deutlich, was für ein großartiger, weil unbequemer Autor er war. (Foto © kallejipp | photocase.de)

Zur Rezension

Artikel

Herzlichen Glückwunsch!

In Berlin wurde Christian Meyn-Schwarze, begeisterter Papabüchersammler und -vorleser, mit dem Deutschen Lesepreis 2018 ausgezeichnet

Christian Meyn-Schwarze

Alexander Bentheim

Die »Stiftung Lesen« und die Commerzbank-Stiftung haben am 21. November im Berliner Humboldt Carré den Deutschen Lesepreis an 16 Personen und Einrichtungen verliehen, die sich nachhaltig für die Leseförderung einsetzen. Die Auszeichnung, die unter der Schirmherrschaft von Prof. Monika Grütters (Staatsministerin für Kultur und Medien) steht und mit 25.000 Euro dotiert ist, wurde in sechs Kategorien vergeben, u.a. für »Herausragendes individuelles Engagement«. Und hier hat der Hildener »Erfinder der literarischen Papa-Zeit« und zugleich Leiter eines mobilen Mitmachzirkus Christian Meyn-Schwarze – unseren damaligen Switchboard-LeserInnen langjährig auch als »FrühWerk«-Rezensent bekannt – den 1. Preis entgegennehmen dürfen. Herzlichen Glückwunsch, Christian! (Foto © privat)

Mehr zur Preisverleihung gibt es hier. | Zwei Interviews mit Christian gibt es hier und hier. | Über seinen Mitmachzirkus für Väter und Kinder berichtete Christian bereits 2004 hier und 2013 nochmals hier. | Und die Papa-Lese-Liste (Update September 2018) gibt es hier.

Artikel

Friedeward und Wolfgang

Anders sein. Und immer wieder überlegen: sich so zeigen oder besser verstecken? Oder einfach so tun, als wäre man – »normal«?

Grafitti mit zwei Jungen und zwei Mädchen

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 35te KW. – Nicht wie die Mehrheit sein … also heimlich leben? Oder gibt es vielleicht eine Alternative? Christoph Hein entwirft in seinem sensiblen Roman »Verwirrnis« mal eben die Geschichte der DDR vor dem Hintergrund einer homosexuellen Love-Story. Und erzählt von der Unmöglichkeit, im Arbeiter- und Bauernstaat schwul und frei zu leben. (Foto © TheGRischun-Rafael Peier | photocase.de)

Zur Rezension

Artikel

Unter Willis

Der Mann als armes Schwein ist ein beliebtes Sujet in der jüngeren Literatur. Nicht immer gelingt es dabei, Spott und Häme in Schach zu halten. Aber wenn doch, liegt etwas Lesenswertes vor einem.

Ein Mann und eine Frau auf einer Wiese sehen sich aus der Ferne an

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 27te KW. – Heinz Strunk schickt in »Jürgen« Jürgen und seinen Kumpel Bernd hinaus in die Welt. So weitläufig die auch sein mag, die beiden haben nur ein und zwar enggestecktes Ziel: endlich eine Frau kennenlernen. (Foto © fotokomplizin | photocase.de)

Zur Rezension