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Schmerzliche Erinnerungen

Mag sein, dass die DDR ihre komischen Seiten hatte. Aber wer mit dem System in Konflikt geriet, dem erging es bald schlecht. Viele schwiegen danach für Jahrzehnte.

Maueröffnung

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 51te KW. – Nancy Aris lässt in ihrem Buch »Das lässt dich nicht mehr los – Opfer politischer Gewalt erinnern sich« gut 30 Zeitzeugen aus verschiedenen Phasen der DDR über ihre Inhaftierungen und Drangsalierungen erzählen. Der frühere »Arbeiter- und Bauernstaat« zeigt sich dabei als manifestes Unrechtssytem. (Foto © kallejipp | photocase.de)

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Verstörung garantiert

Da lernen wir unser Leben lang lernen – um am Ende nicht mal mehr die Namen unserer Nächsten zu wissen. Wie wird sich das anfühlen, dieses Schreckgespenst Demenz?

Hände eines alten Menschen

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 40te KW. – Der Schweizer Arzt, Gerontopsychiater und Schriftsteller Christoph Held betritt in »Bewohner« sehr poetisch eine duale Welt, in der ganz eigene Lebensbedingungen herrschen. (Foto © Susann Städter | photocase.de)

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Pistolenfinger

Vom gesunden Umgang mit dem fortschreitenden Verfall

Ein Mann sitz am Tisch und gießt sich ein Getränk ein

Stefan Moes

In seinem Buch »Da stirbst du nicht dran« schreibt der Niederländer Henk Blanken über seine Auseinandersetzung mit Parkinson – was zunächst mühsam ist, denn er leidet an einer Reihe von Symptomen, die nebeneinander betrachtet werden, ohne dass die Ärzte eins und eins zusammenzählen. Er beschreibt das erste Stolpern, das Verlangsamen, die unkontrollierten Bewegungen, das Gefühl, ausgeschlossen zu sein und nicht mehr mitzukommen. Weil Parkinson ein frontaler Angriff auf die Persönlichkeit und Henk Banken Journalist ist, pariert er ihn mit den Mitteln des Reporters, durch eine der Wahrhaftigkeit verpflichtete Recherche. Eine allerdings auch schwer zu verkraftende. (Foto © busdriverjens | photocase.de)

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Depressionen und Ängste bei Männern

Neue Selbsthilfegruppe in Hamburg

Mann schaut liegend über einen Felsen aufs Meer

Alexander Bentheim (Redaktion)

Zurzeit entsteht eine neue Selbsthilfegruppe für Männer, die unter Depressionen und Ängsten leiden. Eingeladen sind alle, die sich angesprochen fühlen und etwas für sich tun möchten. Die Gruppe wird ein sicherer Raum sein, in dem Schutzhüllen abgelegt und offen über die Erkrankungen und Sorgen gesprochen werden kann. Austausch wird es auch darüber geben, wie ein besserer Umgang mit Depressionen zu finden ist: einander zuhören, an den Problemen des Anderen teilnehmen und gemeinsam Auflösungsstrategien erarbeiten, die die Lebensqualität verbessern.
Die Treffen werden voraussichtlich mittwochabends in Hamburg-Winterhude stattfinden. Kontakt über das Selbsthilfe-Telefon von KISS: 040. 395767 (Mo-Do 10-18 Uhr).

»KISS« ist die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen in Hamburg, einen Flyer zur neuen Selbsthilfegruppe gibt es hier. (Foto © SilasBaisch | photocase.de)