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Die Buntheit der Welt

Wann nehmen wir uns mal die Zeit, entspannt auf das Leben zu blicken, ohne schon zu wissen, was wir finden wollen?

Vater und Sohn an einer Treppe in der Stadt

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 16te KW. – »Karl stand träumend da und betrachtete eine besonders lange Leiter, die bis auf ein Dach hinaufführte. Ich achte immer darauf, ihn nicht aus seinen Absenzen zu wecken, besonders beim Spielen, weil dieser selige Zustand im späteren Leben so schwer wieder herzustellen ist.« Jochen Schmidt lässt in »Zuckersand« einen Vater über die Buntheit der Welt mehr als staunen. Was an dem kleinen Kerl namens Karl liegt, an Karla, aber auch an der Welt von Z bis A, wie sie sich täglich zeigt. Zum Glück gibt es Bücher, solche Bücher, die uns aus der Eintönigkeit des scheinbar unabänderlich Gegebenen herausholen können. (Foto © tilla eulenspiegel | photocase.de)

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Zornige weiße Männer

Wie sollte eine dialogisch orientierte Männerpolitik auf Ohnmachtsgefühle und Wutgeschrei reagieren?

Fokussierendes Augenpaar

Thomas Gesterkamp

Donald Trump siegte mit den Stimmen der männlichen Arbeiter in wirtschaftlichen Krisenregionen. Auf einen ähnlichen Effekt setzt die AfD bei der Bundestagswahl. Und auch sonst sind diverse Verschiebungen in politischen Haltungen zu aktuellen Themen zu beobachten. Wer dem etwas entgegen setzen will, muss nicht nur »Hartz IV« korrigieren. (Foto © maspi | photocase.de)

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Montag, 20 Uhr: 0,5 l. Bier, 2 x 0,2 l. Rotwein

Der Alkohol der anderen: Betrunkene Fußballfans, gröhlende Provinzler auf der Reeperbahn, besoffene Spießer während des Oktoberfestes. Und selbst?

Angehobener Deckel auf einer Flasche

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 15te KW. – Dominik Schottner widmet sich in »Dunkelblau« dem vom Alkohol begleiteten Leben seines Vaters. Und fragt sich berechtigt bange: Bin auch ich als Sohn gefährdet? (Foto © complize | photocase.de)

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Pistolenfinger

Vom gesunden Umgang mit dem fortschreitenden Verfall

Ein Mann sitz am Tisch und gießt sich ein Getränk ein

Stefan Moes

In seinem Buch »Da stirbst du nicht dran« schreibt der Niederländer Henk Blanken über seine Auseinandersetzung mit Parkinson – was zunächst mühsam ist, denn er leidet an einer Reihe von Symptomen, die nebeneinander betrachtet werden, ohne dass die Ärzte eins und eins zusammenzählen. Er beschreibt das erste Stolpern, das Verlangsamen, die unkontrollierten Bewegungen, das Gefühl, ausgeschlossen zu sein und nicht mehr mitzukommen. Weil Parkinson ein frontaler Angriff auf die Persönlichkeit und Henk Banken Journalist ist, pariert er ihn mit den Mitteln des Reporters, durch eine der Wahrhaftigkeit verpflichtete Recherche. Eine allerdings auch schwer zu verkraftende. (Foto © busdriverjens | photocase.de)

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