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Friedeward und Wolfgang

Anders sein. Und immer wieder überlegen: sich so zeigen oder besser verstecken? Oder einfach so tun, als wäre man – »normal«?

Grafitti mit zwei Jungen und zwei Mädchen

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 35te KW. – Nicht wie die Mehrheit sein … also heimlich leben? Oder gibt es vielleicht eine Alternative? Christoph Hein entwirft in seinem sensiblen Roman »Verwirrnis« mal eben die Geschichte der DDR vor dem Hintergrund einer homosexuellen Love-Story. Und erzählt von der Unmöglichkeit, im Arbeiter- und Bauernstaat schwul und frei zu leben. (Foto © TheGRischun-Rafael Peier | photocase.de)

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Sternenkindervater

Zu früh und nicht lebensfähig geborene Kinder … selten geht es um die Gefühle und Gedanken der Väter, die zurückbleiben. Denn das Leben geht nicht einfach weiter.

Ein Junge tröstet seinen Vater

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 34te KW. – Rainer Juriatti nähert sich in seiner biografisch grundierten Erzählung »Die Abwesenheit des Glücks« seinem zu früh geborenen Sohn an. Zwanzig Jahre lang hat er versucht, über sein Dasein als Sternenkindervater zu schreiben. Immer wieder hat er Notizen verfasst, in seinen Tagebüchern gelesen, begonnen, einen längeren Text zu schreiben. Ganze Manuskripte sind hernach in den Schredder gewandert, dann war wieder Pause. Einmal wurde ihm der PC mit all den fertigen Seiten geraubt. Dann war wieder Pause. Bis sich der Autor erneut hinsetzte und zu schreiben begann. Getragen von dem Wunsch, endlich in Worte fassen zu können, was ihn über die Jahre bewegt hat. (Foto © altanaka | photocase.de)

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In tatenlosem Entsetzen

Wie überleben, wie nicht verzweifeln? Und wie der Liebe vertrauen und an sie glauben, wenn alles um einen herum in Schutt und Asche fällt?

Ein Mann sitzt auf den Stufen vor einem Haus

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 33te KW. – Arno Geiger erzählt in seinem wuchtigen Roman »Unter der Drachenwand« von einer kleinen Gemeinschaft am Ende des Zweiten Weltkrieges. Ganz zu Recht steht der Titel auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis. (Foto © busdriverjens | photocase.de)

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Mädchenkram und Männersache

Diskussionsabend am 27. August 2018 mit Anne Wizorek in der Katholischen Akademie Hamburg

Ein Kind beobachtet einen Kreisel

Alexander Bentheim (Redaktion)

Mädchen spielen mit Puppen und schreiben schöner, Jungs spielen mit Autos und rechnen besser. Frauen kochen und Männer verdienen das Geld … Geschlechterklischees sind überall, auch wenn die Wirklichkeit längst eine andere ist. Was für einen Einfluss haben die Sozialen Medien bei dem Thema und was können wir gegen veralteten Rollenzuschreibungen tun? Wie können wir über Geschlechterverhältnisse reden, ohne in Klischees zu verfallen? In der Veranstaltung wollen wir diese Fragen zu beantworten versuchen und testen, wie unser Handeln, Wahrnehmen und Denken von traditionelleren Geschlechterbildern beeinflusst wird. Danach wird es einen Impuls zum Thema »Gender« geben und anschließend die Möglichkeit zum Austausch bei selbstgemachter Bowle.

Impuls: Anne Wizorek, Autorin und Initiatorin des Hashtags #aufschrei | Veranstalter: umdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. in Zusmmenarbeit mit der Katholischen Akademie Hamburg, gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg. | Ort: Katholische Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg | Zeit: 19-21 Uhr. | Eintritt: 6 Euro | Alle weiteren Infos gibt es hier. (Foto © David-W- | photocase.de)