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»So deutsch!«

Erinnerungsliteratur über die NS-Zeit und ihre Folgen gibt es einige. Aber immer wieder gibt es auch neue Begegnungen mit dem Schweigen und den Mühen des Sprechens.

verwaschene Straßenansicht

Frank Keil

Männerbücher der Woche, 32te KW. – Der Schwede Torkel S Wächter macht sich in »Meines Vaters Heimat« auf die Suche nach den Lebensspuren seines Vaters und landet in Hamburg; Jonathan Lichtenstein reist in »Zurück nach Berlin« von Wales aus mit seinem Vater in dessen einstige Stadt. (Foto © Klaus Klee | photocase)

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Auf den Spuren des Sohnes

Der Sohn ist weg! Auf der Vater-Kind-Tour einfach verschwunden. Abgehauen. Und nun?

Rüssel eines Elefanten, der aus einem Zirkuszelt schaut

Ralf Ruhl

Mit seinem Roman »Zu den Elefanten« ist dem Österreicher Peter Karoshi ein schräg-skurriles Portrait der heutigen Väter gelungen. (Foto © EzraPortent | photocase.de)

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»Am Donnerstag fahre ich zurück«

Und dann hat man sich nichts mehr zu sagen, es lastet das Schweigen – aber was ist eigentlich los und warum ist es dazu gekommen?

Vater und Tochter mit Auto auf einer Landstraße

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 31te KW. – Dilek Güngör erzählt in ihrem schmalen Roman »Vater und ich« von einer jungen Frau und ihrem Vater, und wie sie während dreier Tage das Schweigen zwischen ihnen zu unterbrechen versuchten. (Foto © mashiki | photocase)

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Befreien wir uns weiter vom Patriarchat!

Ganzheitlichere Männlichkeiten brauchen förderliche strukturelle Bedingungen, persönliches Engagement und neugieriges Interesse.

Ein Mann mit einem Hämatom am Auge hält sich den Unterkiefer

Holger Barth

(…) Den nächsten Schritt zu tun, das löst Ratlosigkeit und Ohnmacht aus. Denn dabei geht es nicht allein um die politische Forderung nach Geschlechtergerechtigkeit. Es braucht eine tiefenpsychologische Perspektive, wie es Männern gelingen kann, das Paradoxon eines Systems zu überwinden, das sie faktisch oder vermeintlich begünstigt, in vielen Fällen aber auch zu psychischen Deformationen führt. Es geht um nicht mehr, als Strategien gegen die »hegemoniale Männlichkeit« zu entwickeln, wie sie Robert Connell bereits in den 1990er Jahren offengelegt hat. (Foto © joto | photocase)

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