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»Der fehlende Zugang zu den eigenen Gefühlen ist in vielen Fällen die Ursache.«

Was kostet ungesundes männliches Verhalten?

Modellfiguren zwischen Geldscheinen

Thomas Gesterkamp

Ein Gespräch mit dem Wirtschaftswissenschaftler und Männerberater Boris von Heesen anlässlich seines jüngst erschienenen Buches, in welchem er sich auf die Dokumentation von (öffentlich zugänglichen) Zahlen konzentriert. Nach seiner vorsichtigen Schätzung verursacht ungesundes männliches Verhalten Jahr für Jahr gesellschaftliche Kosten von über sechzig Milliarden Euro. Vor allem bei den Themen Gewalt, Sucht und Straßenverkehr dominieren Männer die negativen Statistiken. (Foto © C-PROMO.de | photocase.de)

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Baustoff Stahlbeton

Wenn Häuser reden könnten! Was würden sie preisgeben von ihren Bewohner*innen? Vielleicht sollte man ihnen einfach mal zuhören.

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 25te KW. – Julia Rothenburg belebt in ihrem temporeichen Roman »Mond über Beton« nicht nur das Neue Zentrum Kreuzberg am Kottbusser Tor aufs Trefflichste. (Foto © Alexander Bentheim)

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Die Vergänglichkeit plakatierter Männlichkeiten

Eine Fotostrecke und ein Gedankenaustausch zum 7. Geburtstag unserer »MännerWege«

Plakat mit einem muskulösen Mann

Frank Keil und Alexander Bentheim

»Lädiert und verrissen an Mauern und Wänden, wo sie eben noch für DEN Trend, DAS Produkt oder DIE Veranstaltung standen – ist das nicht eine beeindruckende Metapher für fragile Männlichkeiten?«, fragt der eine von uns. »Bei mir hat das eher mit dem Genre der ‚beiläufigen Décollage‘ zu tun«, schaut der andere auf das Thema und präsentiert ein kurzes Video, in dem der Begriff und die Kunst dahinter knapp und schön erklärt werden.
Die Bilder, die wir gefunden haben, zeigen Bewerbungen für Vergangenes oder Abgelaufenes, oft sind auch politische Statements mit zeitlosem Anspruch darunter, Sticker, gesprühte oder auch geschnittene und geklebte Grafitti. Gemeinsam ist ihnen und macht den Reiz für uns aus, dass sie beschädigt und unvollständig sind, Botschaften nur teilweise noch identifizierbar, auch portraitierte Menschen oft nicht mehr erkennbar, Wind und Wetter haben ihre Spuren hinterlassen.
Egal, wir haben immer wieder – tatsächlich unabhängig voneinander – solche Fragmente an Straßenwänden fotografiert, bis wir feststellten, dass wir sie beide lieben, auf etwas unterschiedliche Weise. Und hatten damit einen Gesprächsaufhänger und nun auch eine Fotostrecke einschließlich einiger Gedanken dazu. (Foto © Alexander Bentheim)

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Ungenutzte Räume

Wer lebt gegenüber, wer wohnt nebenan? Ist da noch jemand? Und wenn verschwunden, warum und wohin?

Fenster mit Blumen

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 23te KW. – Kristine Bilkau schickt in ihrem fein austarierten Roman »Nebenan« zwei Paare mit Blick auf den Nord-Ostsee-Kanal nicht nur auf Sinnsuche und beglückt uns mit vielen Zwischentönen. (Foto © owik2 | photocase.de)

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