Für Selbstfürsorge nur bedingt sensibel

Der fünfte Männergesundheitsbericht liefert aktuelle Daten, im Schwerpunkt diesmal zur Situation junger Männer. Manche Ergebnisse bleiben sorgenvoll, andere sind durchaus ermutigend.

Junger Mann sitzt nachts auf einer Wiese

Thomas Gesterkamp | Foto © Thosa Photo, photocase.de

Die spezifischen physischen und psychischen Probleme von Männern sind erst seit relativ kurzer Zeit Gegenstand gründlicher empirischer Forschung. Dabei stellen die rigiden Erwartungen an das angeblich »starke Geschlecht« schon lange ein erhöhtes Risiko für das allgemeine Wohlbefinden dar. Während sich Ansätze einer weiblichen Perspektive auf die Medizin schon vor der Jahrtausendwende etablierten, entwickelte sich erst mit erheblicher Verzögerung ein männliches Pendant. Nun hat die regierungsunabhängige, von Spenden finanzierte Stiftung Männergesundheit ihren bereits fünften »Männergesundheitsbericht« herausgegeben.
Die aktuelle Expertise behandelt das Thema »Junge Männer und ihre Gesundheit«. Im Zentrum der neuen Untersuchung steht eine umfangreiche Datenerhebung durch das Münchner Forschungsinstitut Kantar Public. Das wissenschaftliche Team befragte auf repräsentativer Basis über 2.000 junge Männer zwischen 16 und 28 Jahren; vergleichend wurden auch über 1.000 Frauen in diesem Alter interviewt. Als zentrale Erkenntnis konstatiert der Bericht, dass »Gesundheitsbewusstsein, Gesundheitsverhalten und Gesundheitsstatus der jungen Männer mit ihrer jeweiligen Vorstellung von der männlichen Geschlechtsrolle verbunden ist« (…)

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Und dann

Arbeiten. Kind füttern. Schlafen. Nachdenken. Sich sorgen. Das Kind betreuen. Verreisen. Dem Kind zuhören. Arbeiten. Schulbrot machen. Wie ist das zu schaffen? Und was passiert dabei?

nachdenklicher Junge

Frank Keil | Foto © macingosh, photocase.de

Männerbuch der Woche, 51te KW. – Heinz Helle erzählt in seinem tagebuchartigem Roman »Wellen« angenehm unaufgeregt von seinem Leben als Schriftsteller mit zwei Kindern – und wie beides seine Welt prägt.

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42 Schuss

Schlimm geht es zuweilen zu auf der Welt, wirklich. Und warum? Weil die Leute nicht nachdenken. Sondern einfach machen.

Brüllender Mann mit Sonnenbrille vor Wolken

Frank Keil | Foto © jenzig71, photocase.de

Männerbuch der Woche, 49te KW. – Kurt Palm macht uns mit seinem Roman »Der Hai im System« mit den Abgründen in unserer Welt vertraut.

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Ein Leben sucht sich seinen Weg

Eben noch ist alles sicher. Dann kommt alles ins Rutschen. Und die Welt wird eine andere – im Großen wie im Kleinen.

eine Frau schaut auf eine Straße

Frank Keil / Foto © berta01, photocase.de

Männerbuch der Woche, 48te KW. – Anja Schmitter erzählt in ihrem wunderbaren Debüt-Roman »Leoparda« von der Verwandlung einer jungen Frau und von der Verwandlung der Welt.

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