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Vielleicht entdeckt er ja den nächsten Trend

Das Hipster-Phänomen. Eine Annäherung

Ein junger Mann spielt Gitarre an einem See

Peter Bräunlein

Der österreichische Jugendkulturforscher Philipp Ikrath stellt in »Die Hipster. Trendsetter und Neo-Spießer« eine im Feuilleton häufig kritisierte Gruppe vor, die u.a. für die Gentrifizierung trendiger Viertel verantwortlich gemacht wird. Andere verbreitete Vorwürfe sind: extremer Individualismus, kultureller Snobismus und politisches Desinteresse. Doch so umstritten die Hipster auch sind, es gibt kaum jemand, der sich heute offen zu ihnen bekennt. Dabei waren sie schon in den 1950er Jahren in den USA im Gespräch, so z.B. für die Beat Poets und Norman Mailer – (weiße) Außenseiter, die sich bei Stil und Musik der Afroamerikaner bedienten und sich der Anpassung an den kulturellen Mainstream verweigerten. (Foto: simonthon.com / photocase.de)

Zur Rezension

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