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Gemüseheilige

Eine Geschichte des veganen Lebens

Ein Mann isst eine Möhre

Peter Bräunlein

Die Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Florentine Fritzen erzählt in »Gemüseheilige« die Geschichte des Veganismus, der sich allmählich vom Vegetarismus als konsequentere Variante abspaltete und den Konsumverzicht nicht nur von Fleisch, sondern überhaupt tierischen Produkten wie Milch, Eier, Honig und Leder propagierte. Gleichwohl das Führungspersonal der Veganer und seiner Anhänger bis in die 89er/90er Jahre hinein weitgehend männlich war, hätten diesbezügliche Gender-Aspekte deutlicher herausgearbeitet werden können. Trotzdem insgesamt lesenswert. (Foto © speednik | photocase.de)

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»Ein zwiespältig großer Mensch«

Die Lebensgeschichte des Mahatma Gandhi als Jugendbuch – auch für Erwachsene

Teil eines alten Stacheldrahtes

Peter Bräunlein

Im Deutschland der 1970er und 80er Jahre war Ghandi als prinzipientreuer Vertreter eines gewaltlosen Befreiungskampfes und als Zivilisationskritiker populär. Eine neue Biografie von Marcel Feige wirft einen auch anderen Blick auf den »gewaltlosen Rebellen«. (Foto © marsj | photocase.de)

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Oligarchen

Innenansichten über eine kleine Gruppe extrem reicher Männer

Ein Mann sitzt auf einer Yacht

Peter Bräunlein

Als emeritierter Professor für Kunstgeschichte interessiert sich Wolfgang Kemp weit mehr für die ästhetische Selbstdarstellung der – fast ausschließlich männlichen – Multimillionäre und Milliardäre, die seit dem Gorbatschow-Nachfolger Jelzin die Wirtschaft übernommen haben, als für die soziologischen Gründe, die die Oligarchen in Russland (und ähnlich in der Ukraine) ermöglichte. (Foto: HerrSpecht / photocase.de)

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Vielleicht entdeckt er ja den nächsten Trend

Das Hipster-Phänomen. Eine Annäherung

Ein junger Mann spielt Gitarre an einem See

Peter Bräunlein

Der österreichische Jugendkulturforscher Philipp Ikrath stellt in »Die Hipster. Trendsetter und Neo-Spießer« eine im Feuilleton häufig kritisierte Gruppe vor, die u.a. für die Gentrifizierung trendiger Viertel verantwortlich gemacht wird. Andere verbreitete Vorwürfe sind: extremer Individualismus, kultureller Snobismus und politisches Desinteresse. Doch so umstritten die Hipster auch sind, es gibt kaum jemand, der sich heute offen zu ihnen bekennt. Dabei waren sie schon in den 1950er Jahren in den USA im Gespräch, so z.B. für die Beat Poets und Norman Mailer – (weiße) Außenseiter, die sich bei Stil und Musik der Afroamerikaner bedienten und sich der Anpassung an den kulturellen Mainstream verweigerten. (Foto: simonthon.com / photocase.de)

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