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»Ein zwiespältig großer Mensch«

Die Lebensgeschichte des Mahatma Gandhi als Jugendbuch – auch für Erwachsene

Teil eines alten Stacheldrahtes

Peter Bräunlein

Im Deutschland der 1970er und 80er Jahre war Ghandi als prinzipientreuer Vertreter eines gewaltlosen Befreiungskampfes und als Zivilisationskritiker populär. Eine neue Biografie von Marcel Feige wirft einen auch anderen Blick auf den »gewaltlosen Rebellen«. (Foto © marsj | photocase.de)

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Oligarchen

Innenansichten über eine kleine Gruppe extrem reicher Männer

Ein Mann sitzt auf einer Yacht

Peter Bräunlein

Als emeritierter Professor für Kunstgeschichte interessiert sich Wolfgang Kemp weit mehr für die ästhetische Selbstdarstellung der – fast ausschließlich männlichen – Multimillionäre und Milliardäre, die seit dem Gorbatschow-Nachfolger Jelzin die Wirtschaft übernommen haben, als für die soziologischen Gründe, die die Oligarchen in Russland (und ähnlich in der Ukraine) ermöglichte. (Foto: HerrSpecht / photocase.de)

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Vielleicht entdeckt er ja den nächsten Trend

Das Hipster-Phänomen. Eine Annäherung

Ein junger Mann spielt Gitarre an einem See

Peter Bräunlein

Der österreichische Jugendkulturforscher Philipp Ikrath stellt in »Die Hipster. Trendsetter und Neo-Spießer« eine im Feuilleton häufig kritisierte Gruppe vor, die u.a. für die Gentrifizierung trendiger Viertel verantwortlich gemacht wird. Andere verbreitete Vorwürfe sind: extremer Individualismus, kultureller Snobismus und politisches Desinteresse. Doch so umstritten die Hipster auch sind, es gibt kaum jemand, der sich heute offen zu ihnen bekennt. Dabei waren sie schon in den 1950er Jahren in den USA im Gespräch, so z.B. für die Beat Poets und Norman Mailer – (weiße) Außenseiter, die sich bei Stil und Musik der Afroamerikaner bedienten und sich der Anpassung an den kulturellen Mainstream verweigerten. (Foto: simonthon.com / photocase.de)

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Pädagoge im Abseits

Ein dunkles Kapitel, eine notwendige Recherche

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Peter Bräunlein

Jürgen Oelkers, emeritierter Pädagogikprofessor, erzählt in »Pädagogik, Elite, Missbrauch« die »Karriere« von Gerold Becker, gefeierter Reformpädagoge und Leiter der Odenwald-Schule, der als jahrelanger pädosexueller Gewalttäter enttarnt wurde. Vieles an Beckers Geschichte ist so grotesk, dass es – wäre das Fachbuch ein Roman – für unglaubwürdig gehalten würde. (Foto: view7 / photocase.com)

Zur Rezension | Interview von Jeanette Otto mit Jürgen Oelkers