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Mehr Lebenswelt in das System!

Männliches Engagement für Kinder – reale Betreuung und optionale Angebote

Kind und Mann lassen einen Drachen steigen

Matthias Scheibe

Ein Kommentar zum Positionspapier »Zwischen Abwesenheit und Ankommen. Mehr Männer in Kitas« der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ), mit weiterführenden Gedanken zur Lebenswelt und Systemwelt in der Tagesbetreuung von Kindern. (Foto © edwinsmom | photocase.de)

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»Ein Stück tiefer im Holz«

LAG Jungen- und Männerarbeit Thüringen gegründet

Ein Vater bimdet seinem Sohn eine Fliege

Matthias Scheibe

Mit der Veranstaltung »Inside Men. Junge Männer, traumatische Erfahrungen und Gewalt« am 3. November 2016 in Erfurt endete die jahrelange zumeist ehrenamtliche Arbeit der »Fachgruppe Jungenarbeit Thüringen« – um in diesem Rahmen dann noch einen bedeutungsvollen Übergang und Neuanfang zu gestalten: die Gründung der LAG Jungen- und Männerarbeit Thüringen e.V. Damit gibt es eine weiteres Bundesland, in dem die Interessen von Jungen durch eine Landesarbeitsgemeinschaft vertreten werden. (Foto © greycoast | photocase.de)

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Problematische Neubewertungen der (eigenen) Geschichte

Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich »ostdeutsch« sagen …

shnipestar279004


Matthias Scheibe | Special: 25 Jahre Wiedervereinigung

Ich bin zu jung um aufrichtig behaupten zu können, ich würde mich (immer noch) als DDR-Bürger fühlen. Wende und Wiedervereinigung ereigneten sich – während ich die Grundschule besuchte und darauf wartete, endlich alt genug zu sein, um das blaue gegen das rote Halstuch eintauschen zu dürfen. Das Ausbleiben dieses Ereignisses ist neben dem Korrekturmarathon, bei dem alle Schüler_innen mit Lineal und Bleistift den Inhalt der eigenen Schulbücher an die aktuelle politische Lage anpassen mussten, die einzige negative Erinnerung an die Phase des massiven Umbruches. (…) In einem Deutschbuch jedes Mal vor das Wort DDR das Adjektiv »ehemalige « zu setzen war nervig, hinterließ bei mir aber keine bleibenden Schäden, zumindest sind sie mir nicht bewusst.
In vielen Gesprächen mit unterschiedlichsten Männern habe ich jedoch erfahren, wie problematisch diese Neubewertung der (eigenen) Geschichte ausgefallen war: Massenhaft wurden Lebensleistungen entwertet, Karriereplanungen beendet und alles, was gestern richtig war, wurde – ohne es zu prüfen – für falsch erklärt. Viele dieser Männer sind heute noch verunsichert oder verbittert. (Foto © shnipestar | photocase.de)

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