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Männlich, 29 bis 40 Jahre alt, meist Alkohol im Spiel

Kühlpack drauf und fertig? Immer mal wieder wird von gewaltsamen Übergriffen gegen Rettungskräfte berichtet. Doch schnell ist das Thema verschwunden. Versuch einer Annäherung.

Feuerwehr im Einsatz

Frank Keil

Philipp Bachmann setzt sich so, dass er die Anzeigentafel über der Tür stets im Blick hat: bestehend aus drei Feldern, eines davon ist gerade hell erleuchtet. Was also anzeigt, dass einer der drei Rettungswagen im Einsatz ist, die auf der Wache in Hamburg-Altona stationiert sind, bei der eine Schicht mit 24 Rettern besetzt ist, samt Löschzug sowie dem Großraumrettungswagen für Großschadenslagen. Bachmann ist seit sieben Uhr früh im Dienst – es wird sieben Uhr früh anderentags werden, bis er sich wieder umziehen und dann nach Hause gehen kann; zweimal in der Woche ist das normalerweise der Fall. «Der Job macht immer noch Spaß, auch wenn er manchmal schwierig ist», sagt er – zum Beispiel wenn er weiß, dass männlich, jung und alkoholisiert gewissermaßen die Grundkomponenten derer sind, die plötzlich auf die Idee kommen, Rettungskräfte wie ihn zu beschimpfen oder auch mit handgreiflicher Wucht auf sie loszugehen … (Foto © netwipe | photocase.de)

Zum Beitrag, der zuerst in der aktuellen zweiten Ausgabe der »Internationalen Männerzeitung« erschien, einem schweizerisch-deutsch-österreichischem Projekt von engagierten Journalisten, Autoren, Redakteuren, Fotografen. Mehr frische Seiten für wache Männer: www.internationale-maennerzeitung.com. Probehefte/Abos via abo@internationale-maennerzeitung.com.

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