Nicht wissen, wohin mit sich und den anderen

Petteri Tikkanen‘s »Blitzkrieg der Liebe«

Ein Foto zweier jungen Menschen
Frank Keil

Männerbuch der Woche, 24ste KW. – Eine Graphic Novel vom Wech­sel der Kindheit hinüber in die Jugend mit ihren Chancen und Risiken. Man trinkt den ersten Schnaps, man streitet sich, man ver­söhnt sich, man badet nackt im See, man gründet eine Mu­sikband und fiebert dem ersten Auftritt entgegen – und vielleicht kommt man so auf dem Weg ins Erwachsenendasein ein Stückchen weiter, auch wenn die Erwachsenen wie eine Sammlung trü­ber Tassen wirken … (Foto © Armin Staudt-Berlin | photocase.de)

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Spirale von Reichtum, Angst, Gier, Bewaffnung und Krieg

David McKee‘s »Sechs Männer«

Ein Trupp von Soldaten patroulliert durch eine Steppe
Ralf Ruhl

Eine Geschichte für Kinder um sechs Männer auf der Suche nach einem Ort, wo sie in Frieden leben und arbeiten können, die aber am Ende auch alles verlieren, was sie zuvor gewinnen. Und das alles wegen einer Ente!? Eine Parabel auch um die Frage an, was sie ändern müssten, um nicht wieder einen Krieg zu entfa­chen. (Foto © Birne X. | photocase.de)

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Beklemmende Migrationsgeschichte

Davide Cali‘s »Mein Vater der Pirat«

Ein schwarzer Vogel  unter Wolken
Ralf Ruhl

„Söhne vergöttern ihre Väter. Bis – naja, bis sie merken, dass auch Papa Fehler macht und nicht alles kann.“ Ein Rezension von Ralf Ruhl auf eine Vater-Sohn-Geschichte für die frühen Jahre, zum Vorlesen und Selbergucken. (Foto © particula | photocase.de)

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Frankfurter Jungs – Gemeinsam aktiv!

Jungenarbeit und Inklusion

Ein Foto mit jungen Menschen an Percussionsinstrumenten
Torsten Link | Marc Melcher

Das im Mai 2013 aufgelegte Projekt ›Frankfurter Jungs – Gemeinsam aktiv!‹ geht neue Wege in der Jungenarbeit, in dem es die gegenwärtig viel diskutierte Inklusion in die geschlechterpädagogische Arbeit integriert. »Fußball«, so Torsten Link und Marc Melcher, »ist hervorragend geeignet, einen Zugang zu finden zu Jungen mit und ohne Behinderung, und mit ihnen gemeinsam am Thema ›Vielfalt und Gemeinsamkeiten‹ zu arbeiten«.
Anhand ihres Projektes – an dem 14 Jungen im Alter von 12 bis 17 Jahren teilnahmen – beschreiben die Pädagogen sowohl die Voraussetzungen und methodischen Zugänge als auch praktische Beispiele ihres Projektes, in welchem für die Teilnehmer der Umgang mit Männlichkeiten, die Vielfalt von Jungenwelten, der Sport als durchaus ambivalentes Erfahrungsfeld und Behinderungen auch als Bereicherung erlebbar wurden.
Im Anschluss diskutieren sie ihre Erfahrungen und erhoffen sich, »mit diesem Projekt Fachkräfte zu animieren, eigene Projekte zu entwickeln und neue Wege zu beschreiten: für die Kinder- und Jugendarbeit, für die geschlechtsbezogene Arbeit und für die Fanarbeit.«

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