Elf Männer sollt ihr sein

Männlichkeitsideale im Profi-Fußball

Ein Bild von einem Torwart mit Trikot

Text: Robert Claus
Foto: designritter, photocase.de

»Eier! Wir brauchen Eier!« schimpfte der frühere Nationaltorwart Oli Kahn nach einer Niederlage des FC Bayern ins Journalistenmikrofon. Und wie steht es heute um männliche Ideal­bilder im Fußball – immer noch hart zu sich selbst, unfassbar willensstark und Frauenhel­d obendrein? Robert Claus’ Blick in die Szene offenbart traditionelle Hartnäckigkeiten und Anknüpfungspunkte, was da auch anders gehen könnte …

Zum Beitrag

Fußball ist unser Leben

Ein Spielbericht

Eine alte Schwarz-Weiß Fotografie einer Fußballmannschaft

Text: Thomas Gesterkamp
Foto: sergey2, photocase.de

»Freitagabende sind heilig, andere Verabredungen nahezu unmöglich. Denn um 19 Uhr treffen wir uns jede Woche beim ESV Olympia, dem traditionsreichen Eisenbahnersportverein in Köln-Nippes«. Über die Fußballbegeisterung alter Herren, Auswahlregeln und »Kleingemüse«, das sich hocharbeiten muss.

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Wir sind die Beklopptesten von allen

Christoph Schröder‘s Fußballbuch »ICH PFEIFE!«

Ein männliches Dekollete mit Trillerpfeifenkette

Text: Frank Keil
Foto: sör alex, photocase.de

Männerbuch der Woche, 23ste KW. – Ein äußerst unterhaltsames Buch, ein faktenreiches, ein auch mal plauderiges, das Fußballgeschichte erzählt und jede Menge Fußballgeschichten, von unten auf dem Platz. Das subjektiv ist, so wie der Autor zugleich generell Wissenswertes über die Schiedsrichterei berichtet, auch über den Fuß­ball generell, und auch über Jürgen Klopp.

Zur Rezension

Frankfurter Jungs – Gemeinsam aktiv!

Jungenarbeit und Inklusion

Ein Foto mit jungen Menschen an Percussionsinstrumenten
Text und Foto: Torsten Link | Marc Melcher

Das im Mai 2013 aufgelegte Projekt ›Frankfurter Jungs – Gemeinsam aktiv!‹ geht neue Wege in der Jungenarbeit, in dem es die gegenwärtig viel diskutierte Inklusion in die geschlechterpädagogische Arbeit integriert. »Fußball«, so Torsten Link und Marc Melcher, »ist hervorragend geeignet, einen Zugang zu finden zu Jungen mit und ohne Behinderung, und mit ihnen gemeinsam am Thema ›Vielfalt und Gemeinsamkeiten‹ zu arbeiten«.
Anhand ihres Projektes – an dem 14 Jungen im Alter von 12 bis 17 Jahren teilnahmen – beschreiben die Pädagogen sowohl die Voraussetzungen und methodischen Zugänge als auch praktische Beispiele ihres Projektes, in welchem für die Teilnehmer der Umgang mit Männlichkeiten, die Vielfalt von Jungenwelten, der Sport als durchaus ambivalentes Erfahrungsfeld und Behinderungen auch als Bereicherung erlebbar wurden.
Im Anschluss diskutieren sie ihre Erfahrungen und erhoffen sich, »mit diesem Projekt Fachkräfte zu animieren, eigene Projekte zu entwickeln und neue Wege zu beschreiten: für die Kinder- und Jugendarbeit, für die geschlechtsbezogene Arbeit und für die Fanarbeit.«

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