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Das Leben, eine Zwischenbilanz

Im Büro ist es warm, da kennt einen jeder. Doch was, wenn einer die gewohnten Abläufe verlassen muss, weil das Leben mehr von ihm verlangt?

Zimmer mit Jalousie und Schreibtisch

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 1te KW. – Andreas Lehmann schildert in »Über Tage« so fesselnd wie minutiös die untergründigen Alltagsmomente seines wackeren Helden. Zugleich belebt er das Genre des Angestelltenromans neu. (Foto © owik2 | photocase.de)

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Letzte Texte, die für immer bleiben können

Schreibt man zu Beginn am besten, wenn noch vieles ungeschliffen ist?

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 51te KW. – Von Wolfgang Herrndorf gibt es mit »Stimmen« einen letzten, schmalen Band mit Erzählungen, Prosa-Miniaturen – und überraschenden Gedichten. Und noch einmal wird mehr als deutlich, was für ein großartiger, weil unbequemer Autor er war. (Foto © kallejipp | photocase.de)

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Versöhnung ausgeschlossen

Es ist ein Wunder, was Menschen an erfahrener Gewalt, Missachtung und Vernachlässigung überleben, auch überwinden können. Deswegen muss immer wieder darüber erzählt werden.

Nachdenkliche Frau

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 36te KW. – Natascha Wodin erzählt in »Irgendwo in diesem Dunkel« vom Leben und noch mehr vom Sterben ihres Vaters. Es ist kein Aufruf zur Versöhnung, es ist eine nüchterne wie schmerzvolle Erzählung über den Weg einer Tochter heraus aus dem Chaos irgendwohin zum Licht. (Foto © palmes | photocase.de)

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Sternenkindervater

Zu früh und nicht lebensfähig geborene Kinder … selten geht es um die Gefühle und Gedanken der Väter, die zurückbleiben. Denn das Leben geht nicht einfach weiter.

Ein Junge tröstet seinen Vater

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 34te KW. – Rainer Juriatti nähert sich in seiner biografisch grundierten Erzählung »Die Abwesenheit des Glücks« seinem zu früh geborenen Sohn an. Zwanzig Jahre lang hat er versucht, über sein Dasein als Sternenkindervater zu schreiben. Immer wieder hat er Notizen verfasst, in seinen Tagebüchern gelesen, begonnen, einen längeren Text zu schreiben. Ganze Manuskripte sind hernach in den Schredder gewandert, dann war wieder Pause. Einmal wurde ihm der PC mit all den fertigen Seiten geraubt. Dann war wieder Pause. Bis sich der Autor erneut hinsetzte und zu schreiben begann. Getragen von dem Wunsch, endlich in Worte fassen zu können, was ihn über die Jahre bewegt hat. (Foto © altanaka | photocase.de)

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