»Lebbe gehd weider«

Mein Neustart mit Parkinson

Ein Mann arbeitet an einer Werkbank

Stefan Moes

Wir sind sieben, alle Ende fünfzig. Eine Woche haben wir frei genommen, um einen Stuhl des amerikanischen Star-Tischlers Sam Malouf nachzubauen. Einer stellt sich als Bankdirektor vor, einer ist Therapeut, die anderen haben ein Handwerk gelernt; allen gemeinsam: das Faible für Holz. Ein Graukopf berichtet stolz von dem drei Meter langen Eichenschrank, den er für sein neues Eigenheim gebaut hat. Er ist ein Jahr jünger als ich, von Beruf Schlosser. Gestandene Menschen. Und ich? Ich versuche, wieder Boden unter die Füße zu bekommen … (Foto © bokehlicious | photocase.de)

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Männlich, 29 bis 40 Jahre alt, meist Alkohol im Spiel

Kühlpack drauf und fertig? Immer mal wieder wird von gewaltsamen Übergriffen gegen Rettungskräfte berichtet. Doch schnell ist das Thema verschwunden. Versuch einer Annäherung.

Feuerwehr im Einsatz

Frank Keil

Philipp Bachmann setzt sich so, dass er die Anzeigentafel über der Tür stets im Blick hat: bestehend aus drei Feldern, eines davon ist gerade hell erleuchtet. Was also anzeigt, dass einer der drei Rettungswagen im Einsatz ist, die auf der Wache in Hamburg-Altona stationiert sind, bei der eine Schicht mit 24 Rettern besetzt ist, samt Löschzug sowie dem Großraumrettungswagen für Großschadenslagen. Bachmann ist seit sieben Uhr früh im Dienst – es wird sieben Uhr früh anderentags werden, bis er sich wieder umziehen und dann nach Hause gehen kann; zweimal in der Woche ist das normalerweise der Fall. «Der Job macht immer noch Spaß, auch wenn er manchmal schwierig ist», sagt er – zum Beispiel wenn er weiß, dass männlich, jung und alkoholisiert gewissermaßen die Grundkomponenten derer sind, die plötzlich auf die Idee kommen, Rettungskräfte wie ihn zu beschimpfen oder auch mit handgreiflicher Wucht auf sie loszugehen … (Foto © netwipe | photocase.de)

Zum Beitrag, der zuerst in der aktuellen zweiten Ausgabe der »Internationalen Männerzeitung« erschien, einem schweizerisch-deutsch-österreichischem Projekt von engagierten Journalisten, Autoren, Redakteuren, Fotografen. Mehr frische Seiten für wache Männer: www.internationale-maennerzeitung.com. Probehefte/Abos via abo@internationale-maennerzeitung.com.

Nussholzbäume gesucht

Gesucht wird: jede Menge Holz. Außerdem: die Wahrheit über die eigene Herkunft. Nicht zu vergessen: die Liebe. Und am Ende rascheln die Blätter der Nussbäume.

Ein kauernder Mann im Wald

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 21te KW. – Lars Mytting startet mit seinem fulminanten Roman »Die Birken wissen’s noch« von einem kleinen Berghof in der mittelnorwegischen Provinz aus eine Reise durch das verflixt-verteufelte 20ste Jahrhundert, eine zweifache Liebesgeschichte inklusive. Und erneut – wie schon in »Der Mann und das Holz« (2014) – eine Hommage an das Handwerk. (Foto © kallejipp | photocase.de)

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Junger Mann auf Lebenskrise

Berlin. Das Leben. Und die Träume. Und dann die Realität, der Alltag … Gibt es eine Chance, beides zusammenzubringen?

Abendhimmel

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 7te KW. – Der Zeichner Hamed Eshrat lässt seinen Helden in seinem Werk »Venustransit« am Job, an der Liebe und an sich selbst verzweifeln. Rettung bringt eine Reise nach Indien. (Foto © Alexander Bentheim)

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