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Beratung von (werdenden) Vätern

Analoge Angebote unterstützen – mit dem YouTube-Channel »Vaterglück«

Mann tippt auf das Suchfenster eines Browsers eines auf die Wand projizierten Bildschirms

Matthias Scheibe

Die enorme Bedeutung von Vätern bei der Kinderversorgung und -erziehung wird seit knapp zwei Jahrzehnten sowohl im medialen als auch im fachlichen Diskurs beschworen. Hierdurch werden einerseits die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen zu einer paritätischen Aufgabenverteilung in Familien beschrieben, zugleich aber wird dieser Trend auch dadurch befördert, dass die »neue« Norm stark propagiert wird und sich nun quasi alle rechtfertigen (müssen), die ihre Familienverhältnisse eher traditionell gestalten wollen.

Diese Väter sind in konkreten Situationen oft ratlos, da sie bei den Angeboten von Familienhebammen häufig übersehen oder gar ignoriert werden und Familienbildungskurse selten sind. Die angebotenen orientieren sich meist sowohl an pädagogischen Defiziten der Erziehungsverantwortlichen als auch an sog. »universellen« Lehrplänen. Zudem sind sie in ihrer derzeitigen Form kaum attraktiv für männliche Elternteile, schon weil diese z.B. aufgrund ihres beruflichen Alltags nicht teilnehmen könnten.

An dieser Stelle bietet die Digitalisierung eine große Chance, denn viele Männer informieren sich im Internet, so dass reflektierte und ansprechend gestaltete Onlineangebote zur thematischen Selbstbildung für Väter sehr nützlich sein können. Aus diesem Grund gehe ich der Frage nach, wie Fachkräfte in ihrem Beratungsangebot für Väter vom YouTube-Channel »Vaterglück« bei ihrer Arbeit potenziell unterstützt werden können. (Foto © aoo3771 | photocase.de)

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