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Zwischen Macho und Jammerlappen

Maskuline Zerrbilder: Der Mann gilt als lächerlich oder gar böse. Gebraucht wird er weiterhin im Krieg. Wo bleibt das Positive?

Ein Spielzeug-Dino pinkelt in eine Toilette

Thomas Gesterkamp

Ob in Fernsehserien, Bestsellern oder im Kabarett: Männerklischees sorgen für Abwertung und Spott. Wo einst der Blondinenwitz war, ist heute das Amüsement über den Mann. Über Jahrhunderte sei der Mann Garant »für Schutz und Fortbestand des Gemeinwesens« gewesen, galt als Schöpfer der Zivilisation – nun würden Männer dargestellt «als Zerstörer von Natur, Kriegstreiber, Gewalttäter, Kinderschänder oder – in der Werbung – als Trottel«, so der Geschlechterforscher Walter Hollstein. Früher hoch geachtete Eigenschaften wie Mut, Leistungswille und Autonomie seien heute »als Aggressivität, Karrierismus und Unfähigkeit zur Nähe stigmatisiert«. Ein düsteres Bild – gibt es denn gar nichts Positives? (Foto © kallejipp | photocase.de)

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