Artikel

Plötzlich kriegt man eine Bierwampe

Spritze gesetzt, Tablette genommen, gezielte körperliche Überanstrengung realisiert – und man fühlt sich stark, unverletzlich, allmächtig. Kann das gelingen?

Junge hält zwei große Steine in den Händen

Frank Keil

Das Männerbuch der Woche, 29te KW, ist diesmal weniger ein Buch, denn ein Magazin: Das »wespennest – Zeitschrift für brauchbare Texte und Bilder« widmet sich in seiner Nummer 170 einem so realen wie mythischen Stoff: dem Testosteron. (Foto © deyangeorgiev | photocase.de)

Zur Rezension

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+
Artikel

»Experten ihres Lebens«

Buchprojekt «Männeransichten im Lebensende» des Hamburger Hospiz

Alter Mann schaut zum Himmel

Alexander Bentheim (Redaktion)

Männer sind in wesentlichen Teilen der Hospizarbeit deutlich unterrepräsentiert: sie nutzen seltener ambulante Beratungs- und Begleitangebote (etwa 20% aller Ratsuchenden) oder sind in gemischten Trauergruppen nur mit etwa 10% vertreten; Trauergruppen nur für Männer sind gar echte Raritäten. Aber die Hospizbewegung will nicht nur Ratsuchenden und tödlich erkrankten Männern gerecht werden, sie braucht auch deren Unterstützung im Haupt- und Ehrenamt, denn es gibt auch nur etwa 10% männliche Mitarbeiter im Arbeitsfeld Hospiz.
Ein Buchprojekt möchte nun gegensteuern: auf Initiative der Psychologin Angela Reschke vom Hamburger Hospiz e.V. wurde der Fotograf und Buchautor Dr. Martin Kreuels, der sich seit 2009 mit dem Thema »Männertrauer« beschäftigt, dafür gewonnen, in biografischen Interviews und Foto-Portraits etwa 30 sterbenskranke Männer in ihrem persönlichen, häuslichen Umfeld zu ihrem Leben und zu ihren letzten Wünschen und Anliegen befragen. Die Ergebnisse finden – mit Einverständnis der Befragten und Angehörigen – Eingang nicht nur in das Buch, sondern auch in eine Ausstellung und in Vorträge. Kreuels, der sich bereits in einem früheren Buchprojekt mit trauernden Männern portraitierend befasst hat (»Männer trauern anders«, 2014) und auch Seminare, Vorträge und Workshops zum Thema »Männertrauer« gibt, führt den überwiegenden Teil der Interviews. Für dieses etwa 2-3 Jahre dauernde Projekt werden noch Männer im gesamten deutschsprachigen Raum gesucht, die sich portraitieren lassen möchten.
Kontakt: Dr. Martin Kreuels, Tel. 0171. 5075943, kreuels@aradet.de, www.martin-kreuels.de. Weitere Infos zum aktuellen Buchprojekt auch bei Angela Reschke, Tel. 040. 389075-205, www.hamburger-hospiz.de. (Foto © willma… | photocase.de)

Zur Presseinformation mit ausführlichen Infos.

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+
Artikel

Familienaufstellung, in der Mitte: Bobby

Der 11. September 2001. Danach war die Welt anders, auch wenn sie es schon vorher war. Seitdem versuchen wir zu verstehen, was passiert ist.

US-Amerikanische Fahne im Sand

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 28te KW. – Eddie Joyce lässt in seinem wuchtigen Roman »Bobby« eine Einwandererfamilie um einen der ihren trauern. Aber geht es wirklich um Bobby? Ja – und nein. (Foto © rorem | photocase.de)

Zur Rezension

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+
Artikel

Kurze Papa-Sohn-Reiseabenteuer

Sich gegenseitig ernst nehmen – das Geheimnis einer gelingenden Beziehung

Ein Vater küsst seinen Sohn im Abendlicht

Ralf Ruhl

Manchen Drei- bis Sechsjährigen sind die klassischen Kinderbücher zu lang. Außerdem wird beim Vorlesen immer an den spannendsten Stellen abgebrochen, weil man nun schlafen muss. Diese »Unterwegs mit Paul und Papa«-Geschichten von Susanne Weber haben genau die richtige Vorleselänge. Und erzählen von einer tollen, ehrlichen Vater-Sohn-Beziehung. (Foto © greycoast | photocase.de)

Zur Rezension

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+