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Auferstehung, Baby!

Ein Leben aus verschiedenen Perspektiven erzählen, Deutungen anbieten, sich nicht auf die eine angeblich wahre Wahrheit festlegen lassen, das kann Literatur. Und manchmal macht sie das wahrhaft grandios.

Ein Mann nachts auf einer Straße

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 12te KW. – Jonas Hassen Khemiri düst in »Alles, was ich nicht erinnere« durch das heutige, multikulturelle Stockholm, dem Leben seines Helden auf der Spur. Der sich gar nicht so leicht fassen lässt. (Foto © klerk. | photocase.de)

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Am Ende kommt das Ende

Was macht ein Schriftsteller, wenn er ernst und schwer erkrankt? Er schreibt darüber ein Buch. Und wenn es sein letztes wird.

Landschaft mit Sonne

Frank Keil

Männerbuch der Woche, 11te KW. – In seinem letzten Buch »Bauchspeicheldrüsentagebuch« beschreibt der ungarische Schriftsteller Péter Esterházy seinen Weg hin zu seinem bevorstehenden Lebensende. Und mag zunächst gar nicht glauben, dass er zuletzt die Position des Beobachters verlassen wird. (Foto © dioxin | photocase.de)

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Der Faktor Geschlecht in der Psychotherapie

Aktuelle Online-Studie: Welche Faktoren beeinflussen die therapeutische Beziehung?

Interview

Alexander Bentheim (Redaktion)

Eine gute therapeutische Beziehung ist ein grundlegender Faktor für eine erfolgreiche Psychotherapie. Doch welche Aspekte tragen zu einer wirksamen Beziehung zwischen PatientIn und TherapeutIn bei? Dieser Frage möchte die Psychologin Luisa Schnöger
 im Rahmen ihrer Master-Arbeit an der Universität Bielefeld nachgehen. Als einen möglichen Einflussfaktor möchte sie auch untersuchen, inwiefern das Geschlecht auf Therapeuten- und Patientenseite Auswirkungen auf die therapeutische Beziehung hat. Daher ist es für die Aussagekraft der Studie wichtig, dass sowohl Männer als auch Frauen, die sich in Psychotherapie befinden, in etwa gleich großer Zahl teilnehmen und ihre jeweilige Einschätzung äußern. Insbesondere werden noch Männer gesucht, die sich an der Online-Befragung beteiligen.

Für die Befragung werden Personen gesucht, die sich zurzeit in ambulanter psychotherapeutischer Behandlung befinden oder eine solche in den letzten 5 Jahren durchlaufen haben und Interesse daran haben, einige Fragen zu Ihrer wahrgenommenen Therapeut-Patient-Beziehung zu beantworten. Hinter dem Link http://ww3.unipark.de/uc/PA_MA_14/b224/ befinden sich einige Fragen, deren Beantwortung ca. 15 Minuten dauert. Die Befragung ist selbstverständlich anonym, es werden keinerlei Daten erfasst, die einen Rückschluss auf die teilnehmende Person erlauben.

Mit der Beteiligung an der Studie tragen alle TeilnehmerInnen maßgeblich dazu bei, das Anliegen zu unterstützen, Einflussfaktoren auf die therapeutische Beziehung besser zu verstehen, um somit bestehende Therapieansätze kritisch zu hinterfragen und optimieren zu können.

Die Befragung wurde von der Ethik-Kommission der Universität Bielefeld geprüft und erfüllt die ethischen Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie und des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen. Bei Fragen zur Untersuchung gibt Luisa Schnöger
 Auskunft unter der Mail-Adresse: therapie-allianz@gmx.de. Die Online-Befragung endet voraussichtlich Anfang April. (Foto © sol-b | photocase.de)

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Galerie

Puppen sehen uns an

Die Hamburger Fotografin Julia Steinigeweg zeigt im Rahmen der Ausstellung »Gute Aussichten – junge deutsche Fotografie« ihre bemerkenswerte Arbeit »Ein verwirrendes Potential«.

Zwei Hände liegen auf dem Bauch einer Puppe

Frank Keil

Julia Steinigewege hat für ihre Abschlussarbeit an der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften Puppen fotografiert, die mit Menschen zusammen leben. Und sie hat die folglich dazugehörigen Menschen abgelichtet. »Ich habe mich gefragt, was ein Mensch benötigt, um Liebe oder ein Gefühl der Liebe zu empfinden«, sagt sie. Dabei gehört es zur Ausgangslage ihres fotografisch forschenden Projektes, dass diese Art des Zusammenlebens unter dem Fokus der Liebe und der Beziehung nicht selbstverständlich sein dürfte, im Gegenteil: »Die meisten würden behaupten, dass es ein Gegenüber geben muss, auf das man seine Gefühle projezieren kann, und dass es ein Miteinander geben muss, mit dem man arbeiten und mit dem man zusammen wachsen kann.« Sie sagt: »Ich fand die Frage interessant, ob ein Austausch von Gefühlen notwendig ist oder jeder für sich alleine fühlt und liebt und damit losgelöst vom anderen Liebe erfährt«. Kurzum: »Welche Rolle spielt das Gegenüber, das in diesem Fall nur physisch vorhanden ist und nicht psychisch?«. (Foto © Julia Steinigeweg)

Zum Ausstellungsbericht

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